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Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheit ................................................................................................................ 01-1
1.1 Was vor der ersten Fahrt zu beachten ist..........................................................01-1
1.2 Vor und während der Fahrt ................................................................................01-1
1.3 Hinweise für die Reise .......................................................................................01-7
1.4 Notfallausrüstung.............................................................................................01-10
1.5 Höchstgeschwindigkeiten ...............................................................................01-13
1.6 Nach der Fahrt.................................................................................................01-16
2 Fahrwerk ................................................................................................................. 02-1
2.1 Fahrwerk ............................................................................................................02-1
2.2 Beladung............................................................................................................02-3
2.3 Ausdrehstützen..................................................................................................02-5
2.4 Trittstufe.............................................................................................................02-6
3 Räder Reifen, Bremsen .......................................................................................... 03-1
3.1 Reifen.................................................................................................................03-1
3.2 Reifenfülldruck...................................................................................................03-1
3.3 Proltiefe............................................................................................................03-2
3.4 Felgen ................................................................................................................03-2
3.5 Radwechsel .......................................................................................................03-3
3.6 Feststellbremse..................................................................................................03-5
3.7 Auaufbremsanlage...........................................................................................03-6
4 Aufbau Außen ......................................................................................................... 04-1
4.1 Zwangsbelüftung/Zwangsentlüftung .................................................................04-1
4.2 Fahrzeugschlüssel .............................................................................................04-3
4.3 Außenspiegel .....................................................................................................04-5
4.4 Heckleiter und Dachreling..................................................................................04-5
5 Elektroinstallationen .............................................................................................. 05-1
5.1 Sicherheitshinweise ...........................................................................................05-1
5.2 Servicecenter.....................................................................................................05-2
5.3 Stromversorgung ...............................................................................................05-2
5.4 Funktion der Stromversorgungseinheit..............................................................05-3
5.5 Truma-Vent-Gebläse..........................................................................................05-5
5.6 Mikrowelle / Backofen .......................................................................................05-6
5.7 Wechsel der Halogenlampen.............................................................................05-7
5.8 Auswechseln von Rücklicht-Glühlampen ..........................................................05-8
5.9 Schaltplan Innen ................................................................................................05-9
5.10 Schaltplan Außen.............................................................................................05-10
6 Aufbau Innen........................................................................................................... 06-1
6.1 Öffnen und Schließen von Türen und Klappen..................................................06-1
6.2 Lichtschalter ......................................................................................................06-3
6.3 Fenster...............................................................................................................06-5
6.4 Dachhauben.......................................................................................................06-7
6.5 Sitztruhen und Bettenumbau.............................................................................06-9
6.6 Kinderbetten ....................................................................................................06-10
I-1
1


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  • Page 1

    Inhaltsverzeichnis
    1

    Sicherheit ................................................................................................................ 01-1
    1.1 Was vor der ersten Fahrt zu beachten ist ..........................................................01-1
    1.2 Vor und während der Fahrt ................................................................................01-1
    1.3 Hinweise für die Reise .......................................................................................01-7
    1.4 Notfallausrüstung.............................................................................................01-10
    1.5 Höchstgeschwindigkeiten ...............................................................................01-13
    1.6 Nach der Fahrt.................................................................................................01-16

    2

    Fahrwerk ................................................................................................................. 02-1
    2.1 Fahrwerk ............................................................................................................02-1
    2.2 Beladung............................................................................................................02-3
    2.3 Ausdrehstützen..................................................................................................02-5
    2.4 Trittstufe .............................................................................................................02-6

    3

    Räder Reifen, Bremsen .......................................................................................... 03-1
    3.1 Reifen.................................................................................................................03-1
    3.2 Reifenfülldruck ...................................................................................................03-1
    3.3 Profiltiefe............................................................................................................03-2
    3.4 Felgen ................................................................................................................03-2
    3.5 Radwechsel .......................................................................................................03-3
    3.6 Feststellbremse..................................................................................................03-5
    3.7 Auflaufbremsanlage ...........................................................................................03-6

    4

    Aufbau Außen ......................................................................................................... 04-1
    4.1 Zwangsbelüftung/Zwangsentlüftung .................................................................04-1
    4.2 Fahrzeugschlüssel .............................................................................................04-3
    4.3 Außenspiegel .....................................................................................................04-5
    4.4 Heckleiter und Dachreling..................................................................................04-5

    5

    Elektroinstallationen .............................................................................................. 05-1
    5.1 Sicherheitshinweise ...........................................................................................05-1
    5.2 Servicecenter.....................................................................................................05-2
    5.3 Stromversorgung ...............................................................................................05-2
    5.4 Funktion der Stromversorgungseinheit..............................................................05-3
    5.5 Truma-Vent-Gebläse..........................................................................................05-5
    5.6 Mikrowelle / Backofen .......................................................................................05-6
    5.7 Wechsel der Halogenlampen .............................................................................05-7
    5.8 Auswechseln von Rücklicht-Glühlampen ..........................................................05-8
    5.9 Schaltplan Innen ................................................................................................05-9
    5.10 Schaltplan Außen.............................................................................................05-10

    6

    Aufbau Innen........................................................................................................... 06-1
    6.1 Öffnen und Schließen von Türen und Klappen ..................................................06-1
    6.2 Lichtschalter ......................................................................................................06-3
    6.3 Fenster...............................................................................................................06-5
    6.4 Dachhauben.......................................................................................................06-7
    6.5 Sitztruhen und Bettenumbau.............................................................................06-9
    6.6 Kinderbetten ....................................................................................................06-10
    I-1



  • Page 2

    7

    Wasser ..................................................................................................................... 07-1
    7.1 Wasserversorgung .............................................................................................07-1
    7.2 Wasserspültoilette .............................................................................................07-3
    7.3 Warmwasserversorgung mit Truma-Therme .....................................................07-8

    8

    Gas .......................................................................................................................... 08-1
    8.1 Allgemeine Sicherheitsregeln für den Gebrauch von Flüssiggasanlagen..........08-1
    8.2 Gasversorgung ..................................................................................................08-2
    8.3 Heizung..............................................................................................................08-4
    8.4 Kühlschrank .......................................................................................................08-6
    8.5 Gaskocher .........................................................................................................08-9

    9

    Zubehör ................................................................................................................... 09-1

    10 Wartung und Pflege................................................................................................ 10-1
    10.1 Wartung .............................................................................................................10-1
    10.2 Lüften.................................................................................................................10-2
    10.3 Pflege.................................................................................................................10-2
    10.4 Winterbetrieb .....................................................................................................10-5
    11 Entsorgung und Umweltschutz............................................................................. 11-1
    11.1 Umwelt und mobiles Reisen ..............................................................................11-1
    12 Technische Daten ................................................................................................... 12-1
    12.1 Reifenfülldruckwerte........................................................................................12-1
    12.2 Gewichte nach EN 1645-2 ..............................................................................12-1
    12.3 Grundausstattung............................................................................................12-3
    12.4 Beleuchtung ....................................................................................................12-4
    Index

    ........................................................................................................................... Ix-1



  • Page 3

    0m

    Vor Antritt der ersten Fahrt
    Benutzen Sie das vorliegende Handbuch nicht
    nur als Nachschlagewerk, sondern machen Sie
    sich gründlich damit vertraut.
    Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte
    und Zubehörteile in den seperaten Anleitungen
    aus und schicken Sie die Garantiekarten den
    Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren
    Garantieanspruch für alle Geräte.
    HOBBY gewährt Ihnen eine 5-Jahresgarantie auf Dichtigkeit des Wohnwagens gemäß der Garantiebedingungen. Bei Fahrzeugübergabe erhalten
    Sie ein Garantieheft „5 Jahre Garantie
    auf Dichtigkeit“ durch Ihren Vertragshändler.
    Achtung: Bei nicht durchgeführter
    Dichtigkeitsprüfung verfällt der Garantieanspruch für die Dichtigkeitsgarantie auf 5 Jahre

    Kennzeichnungen in der Bedienungsanleitung
    1

    Das Handbuch erklärt Ihnen den Wohnwagen auf
    folgende Weise:

    Texte und Abbildungen
    Texte, die sich auf Abbildungen beziehen, stehen
    direkt rechts neben den Abbildungen.
    Details in Abbildungen (hier: Eingangstür) sind
    mit Positionsnummern (1) gekennzeichnet.

    Aufzählungen
    - Aufzählungen erfolgen stichpunktartig und
    sind mit einem vorangestellten Bindestrich
    gekennzeichnet.

    Handlungsanweisungen
    • Handlungsanweisungen erfolgen ebenfalls
    stichpunktartig und beginnen mit einem runden Satzanfangszeichen.

    EE-1



  • Page 4

    Hinweise
    Hinweise machen auf wichtige Details
    aufmerksam, die eine einwandfreie
    Funktion des Wohnwagens und der
    Zubehörteile gewährleisten. Bedenken
    Sie bitte, dass aufgrund unterschiedlicher Ausstattung Abweichungen von
    der Beschreibung möglich sind.

    Warnhinweise
    Warnhinweise machen auf Gefahren
    aufmerksam, bei deren Nichtbeachtung Material beschädigt oder sogar
    Menschen verletzt werden können.

    Umwelt-Tips
    Umwelt-Tips zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie die Belastung der Umwelt
    verringern können.



  • Page 5

    1

    Sicherheit

    1.1

    Was vor der ersten Fahrt zu beachten ist
    Zulassung
    Jedes Fahrzeug, das auf öffentlichen Straßen
    fährt, ist zulassungspflichtig. So auch Ihr neuer
    Wohnwagen.
    Die Zulassung beantragen Sie bei der örtlichen
    Kfz-Zulassungsstelle.
    Zur Zulassung müssen Sie vorlegen
    - Zulassungsbescheinigung Teil II und ggf.
    die Datenbestätigung.
    - Deckungskarte Ihrer Versicherung.
    - Personalausweis oder Meldebescheinigung
    Hauptuntersuchung
    Gemäß §29 StVZO muss Ihr Wohnwagen alle
    zwei Jahre zur Hauptuntersuchung vorgeführt
    werden. Die Hauptuntersuchung kann vom TÜV,
    der DEKRA oder einem amtlich anerkannten
    Sachverständigen durchgeführt werden.
    Bei jeder Hauptuntersuchung müssen Sie vorlegen
    - Zulassungsbescheinigung Teil I.
    - Gültige Gasprüfbescheinigung über die Gasinstallation. Die Erstbescheinigung erhalten
    Sie zusammen mit der Zulassungsbescheini
    gung Teil II.
    Bei weiteren Fragen oder Problemen
    ist Ihr autorisierter Hobby-Vertragshändler jederzeit für Sie da!

    1.2

    Vor und während der Fahrt
    Sie sind als Fahrzeughalter/Fahrzeugführer für
    den Zustand Ihres Fahrzeugs verantwortlich.
    Deswegen müssen Sie folgende Punkte beachten.

    01-1



  • Page 6

    Außen
    Gehen Sie um die Kombination herum und bereiten
    Sie diese wie folgt auf die Fahrt vor.

    Fahrzeug vorbereiten
    • Der Wohnwagen muss richtig angekuppelt sein
    (siehe Hinweis Sicherheitskupplung WS3000).

    • Das Abreißseil muss mit dem Zugfahrzeug
    verbunden sein.

    • Fahrzeugbeleuchtung prüfen.
    • Kurbelstützen und Buglaufrad hochdrehen













    und sichern.
    Gasflaschen zudrehen. (Heizen während der
    Fahrt verboten)
    Gasflaschenkasten schließen.
    Außenspiegel am Zugfahrzeug einstellen.
    Reifenfülldruck des Wohnwagens prüfen
    (siehe Reifenfülldrucktabelle).
    Alle Fenster schließen.
    Vorzeltleuchte ausschalten.
    Eingangstür schließen und sichern.
    Alle Hähne und Schnellschlußventile von
    Gasgeräten schließen.
    Ggf. Elektrokabel an der Außensteckdose
    abziehen.
    Ggf. Fernsehantenne soweit wie möglich
    einziehen.
    Ggf. Dachlast sichern und gegen Verrutschen
    verzurren.
    Ggf. Fahrräder sichern, gegen Verrutschen verzurren und sicherstellen, dass vorhandene Be
    leuchtungseinrichtungen nicht verdeckt werden.

    Fabrikschild
    Nr. der allgemeinen Betrieberlaubnis
    Fz.-Ident Nr.
    zul. Gesamtmasse
    zul. Achslast Achse 1
    zul. Achslast Achse 2

    01-2



  • Page 7

    Sicherheitskupplung WS 3000
    Der Wohnwagen ist mit einer Antischlingerkupp-lung ausgerüstet. Diese Sicherheitskupplung stabilisiert den Wohnwagen während der Fahrt und
    sorgt damit für ein besseres Fahrverhalten.
    Bitte beachten Sie die zusätzliche Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise des Herstellers.
    Achtung: Mit dieser Sicherheitskupplung können physikalische Gesetze
    nicht außer Kraft gesetzt werden.
    Wenn die Grenzwerte (Geschwindigkeit und Gewichtsverthältnisse) überschritten werden, bleiben die Folgen
    fehlender Traktion und Seitenführungskraft in der Verantwortung des Fahrers.Vermeiden Sie deshalb aufgrund
    des zusätzlichen Sicherheitsangebotes überhöhte Risiken einzugehen.
    Bitte beachten Sie den Stützlastwert
    Ihres Zugfahrzeuges.
    Den aktuellen Stützlastwert des
    Wohnwagens können Sie an der
    Stützlastwaage ablesen.

    Ankuppeln/Abkuppeln vorbereiten
    • Zum An- bzw. Abkuppeln Zugkugelkupplung
    öffnen. (Hebel in Stellung 1)
    Bei höheren Stützlasten kann das Anbzw. Abkuppeln durch Verwendung
    eines Stützrades erleichtert werden.

    1
    2

    Ankuppeln
    • Die geöffnete Zugkugelkupplung wird auf die

    3

    Kupplungskugel des Zugfahrzeuges gesetzt.
    Durch Druck nach unten, meist genügt die
    Stützlast, schließt die Zugkugelkupplung.
    (Hebel in Stellung 2)
    Achten Sie bitte unbedingt darauf,
    dass Ihre Kugelkupplung metallisch
    blank und fettfrei ist.

    Ankuppeln prüfen
    • Die Zugkugelkupplung ist richtig angekuppelt/
    geschlossen, wenn sich der Bedienungshebel
    in Stellung (2) befindet.
    Wenn die WS 3000 nicht richtig auf
    der Kupplungskugel angekuppelt wird,
    kann sich der Wohnwagen vom Fahrzeug lösen.
    01-3



  • Page 8

    Aktivieren der Stabilisierungseinrichtung

    1

    • Hierzu muß der Bedienungshebel aus der

    2

    3

    geschlossenen Stellung (2) nach unten
    bis zum Anschlag, Stellung (3), bewegt werden. Dabei wird das Federpaket gespannt,
    das die Anpreßkraft über die Reibelemente
    auf die Kupplungskugel erzeugt. Der Bedienungshebel liegt danach etwa parallel zur
    Deichselachse. Das Fahren ohne aktivierte
    Stabilisierungseinrichtung ist möglich und bei
    bestimmten Straßenverhältnissen z.B. bei Eis
    und Schnee erwünscht.

    Kontrolle der Stabilisierungseinrichtung
    • Nach Ankuppeln und Aktivieren der Stabilisierungseinrichtung kann der Zustand der
    Reibbeläge kontrolliert werden. Das auf dem
    Bedienungshebel befestigte Typenschild (Bild
    2-1) zeigt ein mit +/- Zeichen markiertes Dreiecksfeld, parallel zu dem im Hebel befindlichen, in Fahrtrichtung liegenden Langloch.
    Die Zugkugelkupplung wird werkseitig so eingestellt, dass der im Langloch sichtbare Kopf
    (Bild 2-2) eines Metallstiftes unter dem +-Zeichen der markierten Dreieckseite liegt.

    Bild 1

    1

    Ausschalten der Stabilisierungseinrichtung
    2

    • Den Bedienungshebel langsam nach oben
    ziehen, Stellung (2), um die Stabilisierung
    auszuschalten.

    Abkuppeln
    • Den Bedienungshebel nach oben in die geBild 2

    1

    Bild 3
    01-4

    öffnete Stellung bringen.(Stellung 1). Nach
    Lösen von Beleuchtungsstecker und Abreißseil kann der Anhänger z.B. mit Hilfe eines
    Deichsellaufrades vom Zugfahrzeug abgekuppelt werden.
    Es empfielt sich, bei längerem Nichtgebrauch
    den Anhänger mit geschlossener Zugkugelkupplung abzustellen.
    Dazu den Bedienungshebel anheben, gleichzeitig Kugelpfanne (bewegliches Element mit
    Reibbelag – Bild 3.1 ) nach vorne ziehen und
    Bedienungshebel langsam schließen.



  • Page 9

    Wartung
    Kupplungskugel am Zugfahrzeug
    Sie sollte maßhaltig, unbeschädigt, sauber und
    fettfrei sein. Bei dacrometbeschichteten (MattSilberner Korrosionsschutz-Überzug) sowie
    lackierten Kupplungskugeln muß die Beschichtung vor dem ersten Fahrantritt mit Schleifpapier,
    Körnung 200-240, vollständig entfernt werden,
    damit sie sich nicht auf die Oberfläche der
    Reibbeläge ablagert. Die Oberfläche der Kupplungskugel muß „metallisch blank“ sein. Eine
    beschädigte oder unsaubere Kupplungskugel
    bringt erhöhten Verschleiß der Reibbeläge, eine
    gefettete Kupplungskugel setzt die Stabilisierungswirkung stark herab. Zur Säuberung sind
    z.B. Verdünnung oder Spiritus geeignet.
    Zugkugelkupplung

    1

    Das Innere der Zugkugelkupplung im Bereich
    der Reibbeläge ist sauber und fettfrei zu halten.
    (Bild5) Bei verschmutzten Reibbelägen kann die
    Oberfläche mit Schleifpapier, Körnung 200-240,
    gereinigt werden. Anschließend Oberfläche mit
    Waschbenzin oder Spiritus säubern. Alle beweglichen Lagerstellen und Bolzen sind leicht
    zu ölen. Durch regelmäßige Wartung und Pflege erhöhen Sie die Lebensdauer, Funktion und
    Sicherheit Ihrer WS 3000.
    Austausch des Reibbelages
    Der vordere Reibbelag (1) kann bei Verschleiß
    gewechselt werden. Beachten Sie bitte die
    ausführlichen Montagehinweise im Ersatz-Set
    des Herstellers Der hintere Reibbelag ist so groß
    dimensioniert, daß er nicht ausgetauscht werden
    muß.
    Fahrgeräusche
    Im Fahrbetrieb können Geräusche auftreten, die
    aber keinen Einfluß auf die Funktion der Zugkugelkupplung haben.
    Mögliche Ursachen der Geräusche können sein:
    1. Eine dacromet-beschichtete Kupplungskugel
    am Zugfahrzeug
    2. Eine verzinkte Kupplungskugel am Zugfahrzeug
    3. Eine beschädigte oder verschmutzte Kupplungskugel am Zugfahrzeug
    4. Verschmutzte Reibelemente in der Zugkugelkupplung
    01-5



  • Page 10

    Abhilfe: zu 1. und 2.:
    Oberflächenbeschichtung der Kupplungskugel
    mit Schleifpapier, Körnung 200-240, entfernen
    und mit Verdünnung oder Spiritus reinigen.
    zu 3.:
    Beschädigte oder verschmutzte Kupplungskugel
    ebenfalls schmirgeln oder reinigen.
    zu 4.:
    Die Oberfläche der Reibelemente mit Schleifpapier, Körnung 200-240, reinigen und anschließend mit Waschbenzin oder Spiritus säubern.

    Innen
    Auch im Inneren des Wohnwagens müssen Sie
    einige Vorbereitungen treffen.

    Innenraum vorbereiten
    • Lose Gegenstände ordnen und in den Fä•










    chern verstauen.
    Schwere Sachen nach unten räumen.
    Ggf. Kühlschrank auf 12V-Betrieb umschalten.
    Innenbeleuchtung ausschalten.
    Sämtliche Flüssigkeiten, auch im Kühlschrank,
    gegen Auslaufen sichern.
    Gasflaschen befestigen.
    Gasflaschen-Hauptventil und Schnellschlußventile der einzelnen Gasverbraucher schliessen.
    Türen (auch Kühlschranktür), Schubladen und
    Klappen fest verschließen.
    Schiebetür verriegeln.
    Tischsicherung festklemmen
    Hängeleuchter abhängen.
    Fahrzeug nicht überladen! Unbedingt
    das zulässige Gesamtgewicht, die
    zulässige(n) Achslast(en) sowie
    zulässige Höhe, Breite und Länge
    des Wohnwagens beachten.

    Bringen Sie gut sichtbar im Zugfahrzeug einen Zettel mit allen wichtigen
    Maßen und Gewichten des Gespannes an.

    01-6



  • Page 11

    Zugfahrzeug
    Folgende Dinge nicht vergessen
    • Außenspiegel einstellen
    • Beleuchtung prüfen

    Bevor es losgeht
    Vor der Abfahrt sollten Sie folgende Frage mit „Ja“
    beantworten können:

    • Sind Verbandkasten und Warndreieck an
    Bord?
    • Ist die Beleuchtung (vorn, hinten, seitlich) in
    Ordnung?
    • Sind alle Insassen im Zugfahrzeug mit den
    Sicherheitsgurten angeschnallt?
    • Befinden sich keine Personen im Wohnwagen?
    Der Aufenthalt im Wohnwagen ist
    während der Fahrt gesetzlich verboten! Im Fall eines Unfalls können
    Personen herausgeschleudert und
    lebensgefährlich verletzt werden.

    1.3

    Hinweise für die Reise
    Beladung
    Für die Beladung gilt
    • Gleichmäßig beladen. Schwere oder sperrige
    Gegenstände gehören in die unteren Staukästen.
    • Dachlast gut verzurren.
    • Im Innenraum Gepäck in Schränken und
    Staufächern verstauen.
    • Türen und Klappen sichern.
    • Nach Beladung das Gesamtgewicht und die
    Achslast(en) auf einer öffentlichen Waage über
    prüfen.
    Die Zuladung entspricht der Differenz aus „technisch zulässiger Gesamtmasse“ abzüglich der
    „Masse im fahrbereiten Zustand“. Dieser Wert
    muß die Massen für:
    - Zusatzausstattung (zusätzlich zur Standardausstattung vom Werk oder Händler eingebaute Ausstattungsgegenstände).
    - persönliche Ausrüstung ( z.B. Kleidung, Lebensmittel, Fernseher, Spielzeug, Haustiere
    etc. einschließen.
    01-7



  • Page 12

    Die in den Fahrzeugpapieren eingetragene zulässige Gesamtmasse
    sowie die zulässige Stützlast dürfen
    nicht überschritten werden.
    Beachten Sie bitte auch die zulässige
    Stützlast Ihres Zugfahrzeuges.

    Dachlast

    Die Höhe des Wohnwagens kann von Fahrt zu
    Fahrt aufgrund verschiedener Dachlasten variieren.

    Für die Dachlast gilt
    • Maße der Dachlast zur Höhe des Wohnwagens hinzurechnen.
    • Im Zugfahrzeug eine Notiz mit der Gesamthöhe gut sichtbar anbringen. Bei Brücken und
    Durchfahrten muß dann nicht mehr gerechnet
    werden.
    Die maximal zulässige Dachlast beträgt 50 kg während des Fahrbetriebes!

    Bremsenkombination

    Eine Anhängerkombination hat ein anderes Bremsverhalten als ein Einzelfahrzeug. Aus diesem
    Grund ist es sinnvoll, insbesondere für ungeübte
    Fahrer, auf einem geeigneten Gelände einige vorsichtige Bremsproben durchzuführen. Der Bremsweg der Kombination ist länger als beim Einzelfahrzeug. Er wird außerdem durch den Beladungszustand des Caravans stark beeinflusst.

    Zum Bremsen gilt
    • Längeren Bremsweg beachten, besonders bei
    Nässe.
    • Bei Bergabfahrten keinen größeren Gang als
    bergauf wählen.

    Rangieren
    Ihre Kombination ist weitaus größer als ein Pkw.

    Zum Rangieren gilt
    • Auch bei richtig eingestellten Aussenspiegeln
    gibt es einen erheblichen toten Winkel.
    • Beim Einparken an unübersichtlichen Stellen
    Hilfe zum Einweisen in Anspruch nehmen.
    Die Einweisperson darf sich nicht
    zwischen Pkw und Wohnwagen
    stellen.
    01-8



  • Page 13

    Fahren
    Absolvieren Sie vor der ersten großen Fahrt eine
    Probefahrt, um sich mit dem Gespann im Fahrbetrieb vertraut zu machen. Üben Sie auch das
    Rückwärtsfahren.

    Zum Fahren gilt
    • Länge des Gespannes nicht unterschätzen.
    • Vorsicht bei Hofeinfahrten und Tordurch•









    fahrten.
    Bei Seitenwind, Glatteis oder Nässe können
    im Gespann Pendelbewegungen auftreten.
    Fahrgeschwindigkeiten den Straßen- und Verkehrsverhältnissen anpassen.
    Lange, leicht abfallende Gefällstrecken können gefährlich werden. Die Geschwindigkeit
    hier von Anfang an so bemessen, dass das
    Gespann notfalls noch beschleunigt werden
    kann, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
    Bei Pendelbewegungen des Gespannes auf
    Gefällstrecken vorsichtig, jedoch zügig bremsen, wenn das Gespann eine Linie bildet, d.h.,
    gestreckt ist.
    Bei Pendelbewegungen niemals beschleunigen.
    Bergabfahrten grundsätzlich nicht schneller
    als Bergauffahrten.
    Beim Überholen und Überholtwerden von Lastzügen oder Bussen kann das Gespann in einen
    Luftsog geraten. Leichtes Gegensteuern hebt
    diese Wirkung auf.

    Rückwärtsfahren

    Ihr Hobby-Wohnwagen hat ein Bremssystem mit
    Rückfahrautomatik. Sie ermöglicht das Rückwärtsfahren, ohne dass die Auflaufbremse anspricht.

    Zum Rückwärtsfahren gilt
    • Der Wohnwagen schwenkt entgegengesetzt
    der Richtung aus, in die Sie das Zugfahrzeug
    lenken.
    • Beim Rückwärtsfahren Einweisperson zu Hilfe
    nehmen.
    Die Einweisperson darf sich nicht zwischen Pkw und Wohnwagen stellen.

    01-9



  • Page 14

    Kurvenfahrten
    Ihr Gespann ist weitaus länger als ein Pkw.
    Zum Kurvenfahren gilt
    • Kurven nicht zu scharf und zu schnell angehen!
    • Beim Abbiegen stets den Kurvenradius etwas
    weiter ausfahren.
    • Beachten Sie, dass der Wohnwagen über das
    Heck ausschert.

    1.4

    Notfallausrüstung

    Damit Sie für einen Notfall vorbereitet sind, sollten Sie die drei folgenden Rettungsmittel stets
    mit sich führen und sich mit Ihnen vertraut machen.
    Bei einer Reifenpanne halten Sie bitte Wagenheber, Ersatzrad oder Pannenset bereit (zum Teil
    nicht Serienstandard)

    Verbandkasten (nicht im Lieferumfang)
    Der Verbandkasten befindet sich im Zugfahrzeug
    und sollte jederzeit griffbereit sein.

    Warndreieck
    100 m

    Das Warndreieck befindet sich im Zugfahrzeug
    und sollte jederzeit griffbereit sein.

    Im Notfall
    • Warndreieck mindestens 100m vor der Gefahrenstelle aufstellen!

    Warnweste (nicht im Lieferumfang)
    Wir empfehlen das Mitführen und Tragen einer
    Warnweste nach EN 471 mit weiß retroreflektierenden Streifen beim Verlassen des Fahrzeuges
    auf Freilandstraßen und Pannenstreifen. Der Fahrer sollte diese Warnkleidung anlegen, wenn die
    Kombination
    • außerorts auf einer Landstraße unfall- oder
    pannenbedingt an einer unübersichtlichen Straßenstelle, bei durch Witterung bedingt schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit zum
    Stillstand gelangt, oder
    • auf dem Pannenstreifen einer Autobahn unfall- oder pannenbedingt liegen bleibt und
    durch Aufstellen eines Warndreiecks abgesichert werden muss.
    01-10



  • Page 15

    Feuerlöscher

    (nicht im Lieferumfang)
    Machen Sie sich frühzeitig mit der Handhabung
    des Feuerlöschers vertraut.
    Achten Sie auf das Fülldatum! Alle zwei Jahre ist
    eine Überprüfung des Feuerlöschers nötig.

    Vorsichtsmaßnahmen gegen Feuer
    • Kinder nicht allein im Fahrzeug lassen.
    • Von Lage und Handhabung der Notausgänge
    überzeugen.

    • Alle Fluchtwege freihalten.
    • Brennbare Materialien von allen Heiz- und





    Kochgeräten fernhalten.
    An der Haupteingangstür einen Feuerlöscher
    vorsehen.
    In der Nähe des Kochers eine Feuerdecke
    vorsehen.
    Mit den Hinweisen auf dem Feuerlöscher
    vertraut machen.
    Mit den auf dem Gelände getroffenen Sicherheitsvorkehrungen gegen Feuer vertraut
    machen.

    Feuerbekämpfung
    • Alle Insassen evakuieren.
    • Ventile der Gasbehälter schließen.
    • Elektrische Versorgung abschalten.
    • Alarm geben und Feuerwehr rufen.
    • Feuer nur dann selbst bekämpfen, wenn dies
    ohne Risiko möglich ist.

    Reifenreparaturset
    Reifenreparaturset nicht verwenden, wenn der
    Reifen durch Fahren ohne Luft beschädigt wurde. Kleine Stichverletzungen, insbesondere in
    der Reifenlauffläche, können mit dem Reifenreparaturset abgedichtet werden. Fremdkörper
    (z.B. Schraube oder Nagel) nicht aus dem Reifen
    entfernen. Das Reifenreparaturset ist bei Außentemperaturen bis ca. -30°C verwendbar.

    01-11



  • Page 16

    A Flasche schütteln. Einfüllschlauch (1) auf
    Flasche aufschrauben (Folienverschluß wird
    dadurch durchstoßen)
    B Ventilkappe vom Reifenventil abschrauben.
    Ventileinsatz (2) mit Ventilausdreher (3)
    herausschrauben. Ventileinsatz (2) nicht in
    Sand oder Schmutz ablegen
    C Verschlußstopfen (4) von Einfüllschlauch (1)
    abziehen. Einfüllschlauch auf Reifenventil
    aufschieben.
    D Füllflasche mit dem Einfüllschlauch nach
    unten halten und zusammendrücken. Den
    gesamten Flascheninhalt in den Reifen drükken. Einfüllschlauch (1) abziehen und Ventileinsatz (2) mit dem Ventilausdreher (3) in das
    Reifenventil fest einschrauben.
    E Luftfüllschlauch (5) auf Reifenventil aufschrauben. Stecker (6) in die Steckdose des
    Zigarrenanzünders einstecken. Reifen aufpumpen (7). Elektrische Luftpumpe nicht länger als 8 Minuten betreiben! Überhitzungsgefahr! Kann der Luftdruck nicht erreicht werden,
    mit dem Fahrzeug ca. 10 Meter vor oder zurückfahren, damit sich das Dichtmittel im
    Reifen verteilen kann. Aufpumpvorgang wiederholen. Fahrt unverzüglich fortsetzen, damit
    sich das Dichtmittel im Reifen verteilen kann.
    Die Höchstgeschwindigkeit max. 80 km/h.
    Vorsichtige Fahrweise, besonders in Kurven.

    Nach 10 Minuten Fahrt den Reifenluftdruck
    prüfen. Ist der Reifenluftdruck unter diesen
    Mindestwert (8) abgefallen, darf nicht mehr
    weitergefahren werden.
    Wird der Mindestwert noch angezeigt (8), Reifendruck laut Reifendruckschild im Gaskasten
    richtigstellen. Vorsichtig bis zur nächsten
    Werkstatt weiterfahren und den Reifen ersetzen lassen.
    Unfallgefahr: Kann der erforderliche
    Luftdruck auch jetzt nicht erreicht werden, ist der Reifen zu stark geschädigt.
    In diesem Fall kann das Reifenreparatur
    set die erforderliche Abdichtung nicht er
    möglichen. Deshalb nicht weiterfahren.
    Eine Service-Station oder den Service24h benachrichtigen.

    F Den beiliegenden Aufkleber im Sichtbereich
    des Fahrers auf das Kombiinstrument aufkleben. Gebrauchtes Reifenreparaturset in einer
    Service- Station entsorgen.

    01-12

    Unfallgefahr: Reifen in der nächsten Service-Station erneuern lassen.



  • Page 17

    1.5

    Höchstgeschwindigkeiten

    Dieser Wohnwagen ist technisch für eine Geschwindigkeit von 100 km/h ausgerüstet. Das bedeutet,
    dass bei geeignetem Zugfahrzeug und Sonderfreigabe eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h
    zulässig ist.
    Fahren Sie niemals schneller als 100 km/h, auch wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit in verschiedenen Ländern höher liegt.
    Die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland beträgt 80 km/h.
    Unter bestimmten Voraussetzungen ist es nach der 9. Ausnahmeverordnung zur StVO seit
    Oktober 1998 möglich, mit Wohnwagengespan-nen auf Bundesautobahnen und Kraftfahrstraßen
    100 km/h zu fahren.
    Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrem Hobby- Vertragshändler oder bei Ihrer TÜV/
    DEKRA-Prüfstelle, sowie beim ADAC und DCC.

    Geschwindigkeitsvorschriften in Europa (km/h)
    Autobahn

    innerorts

    ausser orts

    Land

    Pkw

    Kombinationen

    Belgien

    50

    90

    120

    120 [a]

    Bosnien-Herzeg.

    60

    80

    120

    n/a

    Bulgarien

    50

    90

    130

    120 [a]

    Deutschland

    50 [b]

    100

    130 [c]

    80 [d]

    Dänemark

    50

    80

    130

    80

    Estland

    50

    90

    110

    90

    Finnland

    50

    100

    120

    80

    Frankreich

    50

    90 [e,f,g]

    130 [f,g]

    130 [a]

    Griechenland

    50

    90 [t]

    120

    80

    Großbritannien

    45

    96

    112

    96

    Irland

    50

    80 [i]

    120

    120 [a]

    Italien

    50

    90

    130 [r,s]

    80

    Kroatien

    50

    90 [i]

    130

    80

    Lettland

    50

    90

    110

    80

    01-13



  • Page 18

    01-14

    Irland

    50

    80 [i]

    120

    120 [a]

    Italien

    50

    90

    130 [r,s]

    80

    Kroatien

    50

    90 [i]

    130

    80

    Lettland

    50

    90

    110

    80

    Litauen

    60

    90

    110

    110 [a]

    Luxemburg

    50

    90 [k]

    130 [j,k]

    90 [j]

    Malta

    50

    80

    ñ

    ñ

    Mazedonien

    50 [u]

    80 [i]

    120

    80

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    01-15



  • Page 20

    1.6

    Nach der Fahrt
    Stellpatzauswahl
    Zur Stellplatzauswahl gilt
    • möglichst waagerechten Stellplatz auswählen.
    • Waagerechten Stand am Einstieg prüfen
    (Wichtig für die Funktion des Kühlschrankes).

    • Schrägneigung in Längsrichtung mit Buglaufrad ausgleichen.
    • Schrägneigung in Querrichtung durch Unterlegen geeigneter Bretter unter ein Rad ausgleichen.
    Höhenunterschiede nicht durch Hubstützen ausgleichen.

    Fahrzeugsicherung
    Zur Fahrzeugsicherung gilt
    • Handbremse anziehen.
    • Kurbelstützen nur soweit ausfahren, dass die
    Achse mitträgt.
    • Bei weichen Boden Unterlagen unter die
    Hubstützen legen.
    • Bei abschüssigem Gelände Unterlegkeile
    unterlegen.

    Verbraucher umschalten
    Zum Umschalten der Verbraucher gilt
    • Kühlschrank von 12V auf Gas oder 230V
    umschalten, da sonst die Zugfahrzeugbatterie
    evtl. durch die Verbraucher entladen werden
    kann.

    01-16



  • Page 21

    2

    Fahrwerk

    2.1

    Fahrwerk
    Rahmenteile und Achsen sind Bestandteil des
    Fahrwerkes. Es dürfen keine technischen Änderungen vorgenommen werden, da sonst die
    Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erlischt!
    Im Sinne der Verkehrssicherheit muß das Fahrwerk eines Wohnwagens ebenso gewissenhaft
    gewartet werden wie das Zugfahrzeug selbst. Die
    Wartung sollte von Ihrem HOBBY- Vertragshändler ausgeführt werden. Bei Materialersatz sollten
    die vom Hersteller vorgesehenen Originalteile
    eingesetzt werden.
    Caravans sind grundsätzlich nicht
    geeignet, von LKW oder Bussen
    gezogen zu werden. Bei dauerhafter
    Nutzung muss mit Schäden gerechnet werden.

    Schmieren und Ölen
    Die Gleitstellen und Lagerteile des Fahrwerkes
    sollten regelmäßig kontrolliert und nachgeschmiert werden. Bei Wohnwagen, die wenig
    gefahren werden, ist eine jährliche Wartung
    erforderlich.

    Zum Schmieren und Ölen gilt
    • Alle 5000 Fahrkilometer bzw. mind. 1 x jährlich







    die Schwinghebellagerungen am Drehstabfederachskörper schmieren.
    Lagerstellen am Gehäuse der Auflaufeinrichtung schmieren.
    Bewegliche Teile wie Bolzen und Gelenkstellen ölen.
    Alle 5000 Fahrkilometer die Gleitstellen der
    Auflaufeinrichtung schmieren.
    Wichtig: Die Reibelemente der Sicherheitskupplung WS 3000 dürfen auf keinen Fall
    geölt oder geschmiert werden.
    Das Lüftspiel der Lagerstellen für die Schubstange von Zeit zu Zeit überprüfen.
    Sämtliche Gleit- und Lagerteile in regelmäßigen Abständen von Schmutz befreien und
    ölen.
    02-1



  • Page 22

    Die Drehstabfederachse des Wohnwagens ist mit Kompakt-Radlagern
    ausgerüstet. Trommelnabe, Kompaktlager und Achsmutter bilden eine geschlossene Einheit. Die Kompaktlager sind durch ein Spezialfett wartungsfrei.
    Das Nachstellen der Radbremse darf
    niemals am Spannschloß oder am
    Gabelkopf des Gestänges erfolgen!
    Radbremse nur an der selbstsichernden 6-kant-Stellmutter nachstellen!
    Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der beiliegenden Bedienungsanleitung des Achslieferanten.

    Die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Stützlasten, sowie die technisch zulässige Gesamtmasse dürfen
    nicht überschritten werden.

    02-2



  • Page 23

    2.2

    Beladung
    Definition der Massen (Gewichte)
    für Caravans
    Für die Berechnung der Massen (Gewichte) und
    der sich daraus ergebenden Zuladung von Caravans gilt auf europäischer Ebene die EU-Richtlinie 97/27/EG. Die dortigen Regelungen entsprechen weitestgehend der Norm DIN EN 1645-2.
    Nachfolgend sind die verwendeten Begriffe und
    Berechnungsgrundlagen erläutert.
    1. Technisch zulässige Gesamtmasse (t.z.G.)
    Die Angabe der technisch zulässigen Gesamtmasse erfolgt nach Vorgabe des Hobby-Wohnwagenwerkes. Diese Masse wurde in ausführlichen Berechnungen und Versuchen ermittelt
    und darf aus sicherheitstechnischen Gründen in
    keinem Fall überschritten werden.
    2. Masse im fahrbereiten Zustand
    Die Masse im fahrbereiten Zustand entspricht
    dem Gewicht des serienmäßigen Fahrzeuges,
    einschließlich aller werkseitig eingebauten Standardausstattungen (z.B. All-inklusive-Paket),
    zuzüglich der Grundausstattung (siehe 3.).
    3. Grundausstattung
    Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für
    die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des
    Fahrzeuges notwendig sind. Dazu gehören die
    Massen von Gas, Wasser und Elektrik (Zusammensetzung siehe 12.3).

    02-3



  • Page 24

    4. Zuladung
    Die Zuladung entspricht der Differenz aus „technisch zulässiger Gesamtmasse abzüglich der
    „Masse im fahrbereiten Zustand“. Die verbleibende Zuladung muss so groß sein, dass die
    Massen für mögliche Zusatzausstattungen und
    die persönliche Ausrüstung abgedeckt sind.
    5. Zusatzausstattung
    Die Zusatzausstattung umfasst alle zusätzlich
    zur Standardausstattung vom Hobby-Wohnwagenwerk oder Händler eingebaute Ausstattungsgegenstände oder Sonderwünsche.
    Bei Ausrüstung des Caravans mit einem Fahrradheckträger muß die durch das Gewicht der
    Fahrräder erzeugte Stützlastreduzierung durch
    die übrige Beladung ausgeglichen werden.Die
    Beladung des Caravans sollte so vorgenommen
    werden, dass möglichst die zulässige Stützlast
    des Zugfahrzeuges voll ausgenutzt wird. (Max.
    Stützlast des Caravans von 100kg nicht überschreiten.)
    Die Masse im fahrbereiten Zustand bezieht sich
    auf das serienmäßig ausgestattete Fahrzeug.
    Beim Einbau von Sonderzubehör erhöht sich
    diese entsprechend.
    Vor Erstbenutzung empfehlen wir, das Fahrzeug
    auf einer geeichten Fahrzeugwaage zu wiegen.
    So können Sie die maximale Zuladung Ihres
    individuell ausgestatteten Fahrzeuges feststellen.
    Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie
    das Fahrzeug überladen haben, sollten Sie es auf einer öffentlichen
    Waage wiegen.
    Ein Überladen kann zum Ausfall oder
    sogar zum Platzen der Reifen führen!
    Hierdurch besteht die Gefahr, dass
    das Fahrzeug außer Kontrolle gerät.
    Sie gefährden dadurch sich selbst
    und auch andere Verkehrsteilnehmer.

    Für die Beladung gilt
    • Bei der Beladung für eine gleichmäßige Verteilung der Zuladung zwischen rechts und
    links bzw. vorn und hinten sorgen.
    • Schwere Gegenstände in der Nähe der Achse
    verstauen.
    • Wohnwagen nie hecklastig beladen (Schleudergefahr).
    02-4



  • Page 25

    Wenn es das Zugfahrzeug zuläßt,
    kann abhängig von der Größe des
    Wohnwagens durch eine höhere
    Stützlast eine Verbesserung der
    Fahreigenschaften erfolgen.
    Je niedriger der Schwerpunkt eines
    Fahrzeuges ist, desto besser ist das
    Kurven- und Fahrverhalten.

    1
    Ladebereiche im Wohnwagen

    2

    - Leichte Gegenstände (1) wie Handtücher und
    leichte Wäsche.
    - Mittelschwere Gegenstände (2) wie Kleidung,
    Wäsche und Lebensmittel.
    - Schwere Gegenstände (3) wie Vorzelt und
    Bootsmotor.

    3

    2.3

    Ausdrehstützen
    Die Ausdrehstützen befinden sich im hinteren
    und vorderen Bereich unter dem Wohnwagen.

    Ausdrehstützen ausdrehen
    • Fahrzeug möglichst waagerecht abstellen.
    • Bei weichem Untergrund Unterlagen unter die
    Ausdrehstützen legen um den Wohnwagen
    gegen Einsinken zu sichern.
    • Ausdrehstützen (1) ausdrehen.
    Ausdrehstützen dürfen nur zum Abstützen und nicht zum Ausrichten
    bzw. zum Anheben verwendet werden.

    Ausdrehstützen eindrehen
    • Ausdrehstützen (1) mit Kurbel bis in die waagerechte Position eindrehen.

    02-5



  • Page 26

    2.4

    Trittstufe
    Beim Ein- uns Aussteigen gilt
    • Darauf achten, dass die Trittstufe (1) auf festem Boden steht. So wird ein Umkippen der
    Trittstufe vermieden.
    Achten Sie auf die verschiedenen
    Stufenhöhen und beim Ausstieg auf
    festen und ebenen Boden.

    1

    02-6



  • Page 27

    3

    Räder Reifen, Bremsen

    3.1

    Reifen

    3.2

    Reifenfülldruck

    Verwenden Sie nur Reifen, die in den zulassungstechnischen Unterlagen festgelegt sind.
    Andere Reifengrößen sind nur mit Freigabe des
    Herstellers zu verwenden (ABE).

    Fülldruck aller Reifen und des Reserverades
    etwa alle vier Wochen und vor langen Fahrten
    überprüfen.
    Zur Prüfung des Reifenfülldruckes gilt
    • Alle vier Wochen, spätestens alle drei Monate
    und vor jeder Inbetriebnahme Reifenfülldruck
    kontrollieren und korrigieren.
    • Falls eine Fahrt mit zu geringem Fülldruck
    nicht zu vermeiden ist (vom Campingplatz zur
    nächsten Tankstelle) sollte die Höchstgeschwindigkeit maximal 20km/h betragen.
    • Fülldruck der Hinterräder des Zugfahrzeuges
    um 0,2 bar erhöhen.
    • Die Prüfung muss bei kalten Reifen erfolgen.
    • Bei Prüfung oder Berichtigung warmer Reifen
    muss der Druck um bis zu 0,3 bar höher sein
    als bei kalten Reifen.

    Für den Reifendruck gilt
    - Richtiger Reifenfülldruck (1)
    - Zu niedriger Reifenfülldruck (2)
    - Zu hoher Reifenfülldruck (3)
    Ein zu niedriger Druck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.

    1

    2

    3

    Den richtigen Reifenfülldruck entnehmen Sie der Tabelle Räder/Reifenfülldruck im Kapitel „Technische Daten“ oder der Tabelle im Gaskasten.
    Bei Verwendung von Schneeketten beachten Sie
    bitte die Montageanleitung der Kettenhersteller.

    03-1



  • Page 28

    3.3

    Profiltiefe

    Erneuern Sie Ihre Reifen spätestens, sobald die
    Profiltiefe nur noch 1,6 mm beträgt.
    Reifen altern auch dann, wenn Sie
    wenig bzw. nicht benutzt werden.

    Empfehlung der Reifenhersteller
    • Nach 6 Jahren Reifen wechseln, unabhängig
    von der Profiltiefe.
    • Starke Stöße gegen Bordsteinkanten, Schlaglöcher oder andere Hindernisse vermeiden.

    3.4

    Felgen

    Verwenden Sie nur Felgen, die in der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) angegeben sind.
    Falls Sie andere Felgen benutzen möchten, müssen Sie folgende Punkte beachten.

    Zur Benutzung anderer Felgen gilt
    -

    Größe
    Ausführung
    Einpreßtiefe und
    Tragkraft muß für das zulässige Gesamtgewicht ausreichend sein.
    - Konus der Befestigungsschraube muß der
    Felgenausführung entsprechen.
    Änderungen sind nur mit Herstellerfreigabe möglich.
    Die genauen Angaben finden Sie in
    der Allgemeinen Betriebserlaubnis
    (ABE).

    Für Radschrauben gilt
    - Radschrauben sind erstmals nach 50 km,
    danach alle 500 km nachzuziehen.

    Anzugsdrehmomente
    - Für Stahlfelgen:
    - Für Alufelgen:

    110 Nm
    120 Nm

    Achtung: Bei Austausch von Felgen
    (Stahl -> Alu / Alu -> Stahl) unbedingt
    auf die richtigen Radschrauben achten!

    03-2



  • Page 29

    3.5

    Radwechsel
    Radwechsel vorbereiten
    • Radwechsel wenn möglich nur bei angekup•



    1





    peltem Zugfahrzeug durchführen.
    Kombination auf möglichst ebenem und festem Boden parken.
    Bei Reifenpanne auf öffentlichen Straßen
    Warnblinker einschalten und Warndreieck
    aufstellen.
    Zugfahrzeug: Handbremse anziehen, Räder
    gerade aus stellen, Gang einlegen oder bei
    Automatikgetriebe Hebelstellung P wählen.
    Caravan: Handbremse anziehen, Stützrad in
    Fahrstellung belassen, Stabilisierungseinrichtung deaktivieren (Achtung: nicht vollständig öffnen).
    Unterlegkeile (1) aus dem Flaschenkasten
    entnehmen.

    • Unterlegkeile (1) vorn und hinten am noch

    1

    1

    intakten Rad platzieren, um den Caravan zu
    sichern.
    • Die Radschrauben vor dem Hochbocken um
    eine Umdrehung lösen, aber nicht weiter herausdrehen.

    • Das Reserverad (Sonderwunsch) (2) kann
    vorn im Wohnwagen im Gaskastenbereich
    untergebracht werden. (spezielle Halterung
    erforderlich)

    2

    Sollte der Wohnwagen über Leichtmetallfelgen verfügen, ist bei der
    Montage des Ersatzrades auf Stahlfelge darauf zu achten, dass die zur
    Felge passenden Radschrauben
    verwendet werden.

    03-3



  • Page 30

    Warnhinweise zum Radwechsel
    Geeigneten Wagenheber nur an den
    dafür vorgesehenen Rahmenteilen
    ansetzen!
    Beispielsweise am Achsrohr zur
    Schwinghebelgruppe oder am Längsträger im Bereich der Achsbefestigung.
    Wird der Wagenheber an anderen
    Stellen angesetzt, kann dies zu
    Schäden am Fahrzeug oder sogar zu
    Unfällen durch Herunterfallen des
    Fahrzeuges führen!
    Der Wagenheber dient nur für den
    Radwechsel. Er darf nicht für Arbeiten unter dem Fahrzeug verwendet
    werden!
    Die Ausdrehstützen dienen nicht als
    Wagenheber!
    Der Wagenheber ist kein Serienstandard und deshalb nicht im Lieferumfang enthalten.
    Nach durchgeführtem Radwechsel
    müssen die Radschrauben nach einer Fahrleistung von 50 km auf festen Sitz überprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden.

    03-4



  • Page 31

    Rad wechseln
    • Geeigneten Wagenheber am Achsrohr zur















    Schwinghebelgruppe oder am Längsträger im
    Bereich der Achsbefestigung des zu wechselnden Rades ansetzen.
    Bei Wohnwagen mit Doppelachse Wagenheber immer unter der hinteren Achse ansetzen.
    Es wird ein hydraulischer Wagenheber empfohlen (nicht im Lieferumfang).
    Bei weichem Untergrund stabile Unterlage
    unter den Wagenheber legen, z.B. Holzbrett.
    Fahrzeug anheben, bis sich das Rad 2 bis
    3 cm über dem Boden befindet.
    Den Kurbel-Wagenheber neu ansetzen, falls
    er sich beim Hochbocken schief stellt.
    Radbefestigungsschrauben entfernen und
    Rad abnehmen.
    Reserverad auf Radnabe aufsetzen und ausrichten.
    Radbefestigungsschrauben einschrauben und
    über Kreuz leicht anziehen.
    Wagenheber ablassen und entfernen.
    Radbefestigungsschrauben mit Radschlüssel
    gleichmäßig anziehen. Der Sollwert des Anziehdrehmomentes der Radbefestigungsschrauben ist bei Stahlfelgen 110 Nm und bei
    Alufelgen 120 Nm.
    Handbremse lösen und Stabilisierungseinrichtung wieder aktivieren.
    Sie sollten jederzeit über ein einsatzbereites Reserverad verfügen. Lassen Sie deshalb das ausgetauschte
    Rad unverzüglich austauschen.

    3.6

    Feststellbremse

    Die Bauteile der Bremsanlage sind Bestandteil
    der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE).
    Wenn Sie Bauteile der Bremsanlage verändern,
    erlischt die Betriebserlaubnis. Änderungen sind
    nur mit Herstellerfreigabe möglich.

    Kombination parken oder abstellen
    Beim Parken oder Abstellen der Kombination
    muss die Feststellbremse des Wohnwagens
    angezogen werden.

    03-5



  • Page 32

    Feststellen

    1

    • Feststellbremshebel am Griff (1) nach oben
    bis zum Anschlag anziehen. Durch die Gasdruckfeder wird der Feststellbremshebel in
    die Endstellung gedrückt.

    Lösen
    • Feststellbremshebel in die Ausgangsposition
    zurückdrücken.

    3.7

    03-6

    Auflaufbremsanlage

    Die Bremsanlage des Caravans ist spätestens
    nach einer Laufleistung von ca. 1000 km zu prüfen. Lässt sich die Zugkugelkupplung mehr als
    ein Drittel (ca. 30 mm) des nutzbaren Auflaufweges von Hand einschieben, so muß die Bremsanlage eingestellt werden.
    Diese Arbeiten sind in Abständen von 5000 km
    jedoch mindestens einmal im Jahr zu wiederholen.



  • Page 33

    4

    Aufbau Außen

    4.1

    Zwangsbelüftung/Zwangsentlüftung
    Für die Zwangsbelüftung gilt
    Die richtige Be- und Entlüftung des Wohnwagens ist Voraussetzung für einen angenehmen
    Wohnkomfort. In Ihrem Wohnwagen sind eine
    zugfreie Zwangsbelüftung im Fußboden und eine
    Zwangsentlüftung in den Dachhauben integriert,
    die in Ihrer Wirkungsweise nicht beeinträchtigt
    werden dürfen.
    Die Be- und Entlüftung des Kühlschrankes kann
    mit entsprechenden Abdeckungen verschlossen
    werden, wenn dieser nicht mit Gas betrieben
    wird.
    Beachten Sie die Hinweise auf den
    Abdeckungen. Die Abdeckungen dürfen nur bei Elektrobetrieb im Winter
    verwendet werden.
    Wir empfehlen, Dachhauben zu öffnen, wenn der Caravan zu Wohnzwecken benutzt wird.
    Durch Kochen, nasse Kleidung usw.
    entsteht Wasserdunst. Jede Person
    scheidet in einer Stunde bis zu 35 g
    Wasser aus. Deshalb muß je nach
    relativer Luftfeuchtigkeit zusätzlich
    durch die Fenster und Dachhauben
    be- und entlüftet werden (siehe auch
    „Winterbetrieb“). Wir empfehlen,
    Dachhauben zu öffnen, wenn der
    Caravan zu Wohnzwecken benutzt
    wird.
    Die Sicherheitslüftung darf unter
    keinen Umständen verschlossen
    werden, auch nicht teilweise.

    04-1



  • Page 34

    Kühlschrank

    2

    Der Kühlschrank wird von außen durch Gitter
    mit Frischluft versorgt, um eine ausreichende
    Kühlleistung zu erzielen. Das Belüftungsgitter (1)
    befindet sich unten an der Außenwand des Fahrzeuges. Das Entlüftungsgitter befindet sich über
    dem Belüftungsgitter (2).

    1

    Bei blockierten Belüftungs- und
    Entlüftungsöffnungen drohen erhebliche Funktionsstörungen und Brandgefahr! Diese nicht blockieren!
    Bei Winterbetrieb sind spezielle Abdeckplatten einzusetzen. Diese Abdeckplatten erhalten Sie kosten
    pflichtig über Ihren Vertragshändler.
    Bei sehr hohen Außentemperaturen
    empfiehlt es sich, die Lüftungsgitter
    zu entfernen. Dadurch wird ein höherer Luftdurchsatz am Kühlschrank erreicht und die Kühlung verstärkt.

    3

    Entfernen der Lüftungsgitter
    • Schraube (3) bis zum Anschlag nach links
    drehen.
    • Lüftungsgitter vorsichtig zuerst links herausziehen.
    • Anschließend das Lüftungsgitter entnehmen.

    Heizung
    1

    Die Heizung wir von unten durch eine Lüftungsklappe mit Frischluft versorgt.
    Die Heizungsabluft wird durch einen Kamin nach
    außen geführt. Der Kamin befindet sich auf dem
    Dach des Wohnwagens(1).
    Bei blockierten Kaminöffnungen
    droht Erstickungsgefahr!
    Be-und Entlüftungsöffnungen dürfen
    deshalb nicht blockiert werden.
    Bei Winterbetrieb unbedingt für freien
    Kaminabzug sorgen!

    04-2



  • Page 35

    4.2

    Fahrzeugschlüssel
    Mit dem Wohnwagen werden folgende Schlüssel
    ausgeliefert:
    - Zwei Schlüssel, passend für folgende Schlösser:
    - Eingangstür.
    - Serviceklappen.
    - Toilettenklappe

    Eingangstür
    Öffnen
    • Schloß mit Schlüssel entriegeln.
    • Türgriff drehen.
    • Tür öffnen.
    Schließen
    • Tür schließen.
    • Schlüssel drehen, bis der Riegel hörbar einrastet

    • Schlüssel in senkrechte Position zurückdrehen und abziehen.
    Um Beschädigungen an Schloß und
    Türzarge zu vermeiden, muß der innere Türdrücker waagerecht und
    nicht schräg nach oben stehen.
    Die Eingangstür ist Ihr Fluchtweg im
    Notfall. Deshalb nie die Tür von aussen zustellen!

    Serviceklappe
    Öffnen
    • Klappe im Schloßbereich mit der Hand kräftig
    nach innen drücken.
    • Schloß mit Schlüssel entriegeln.
    • Klappe nach oben bzw. unten öffnen.

    Schließen
    • Klappe nach oben bzw. nach unten schließen.
    • Schloß mit Schlüssel verriegeln

    04-3



  • Page 36

    Gaskastenklappe
    Öffnen
    • Schloß (1) mit Schlüssel entriegeln.
    • Am Griff anfassen und Klappe öffnen.
    Schließen

    1

    • Klappe bis zum Einrasten zurückdrehen.
    • Schloß mit Schlüssel verriegeln.

    Toilettenklappe
    1

    Öffnen

    2

    • Schloß mit Schlüssel (1) entriegeln.
    • Knopf (2) drücken und Klappe
    öffnen.

    Schließen
    • Klappe bis zum Einrasten zurückdrehen.
    • Schloß mit Schlüssel (1) verriegeln.

    Außensteckdose
    1

    Öffnen
    • Abdeckklappe unten anfassen (1) und nach

    2

    oben klappen.

    Schließen
    • CEE-Stecker (2) abziehen
    • Abdeckklappe (1) nach unten drücken, bis
    diese einrastet.

    04-4



  • Page 37

    4.3

    Außenspiegel
    Für den Anhängerbetrieb muß das Zugfahrzeug
    mit zwei Außenspiegeln ausgerüstet sein. Die
    Außenspiegel müssen sicherstellen, dass die
    Fahrbahn neben dem Anhänger ausreichend
    eingesehen werden kann.
    Aus Sicherheitsgründen müssen vor
    jeder Fahrt die Außenspiegel am
    Zugfahrzeug eingestellt werden.

    Für den Kauf von Zusatzspiegeln gilt
    • Das Gespann nach Möglichkeit zum Kauf
    mitnehmen.
    • Vor Ort eine Paßprobe durchführen.
    • Spiegel auf Eignung für das Fahrzeug und für
    die Sitzposition des Fahrers prüfen.
    • Zusatzspiegel sollten EG-typgeprüft sein und
    somit den EG Richtlinien entsprechen.

    4.4

    Heckleiter und Dachreling
    Beim Besteigen der Heckleiter gilt
    • Leiter vorsichtig besteigen.
    • Beim Besteigen der Leiter mit beiden Händen
    festhalten.
    • Auf dem Dach nicht freihändig herumlaufen.

    04-5



  • Page 38

    Zur Beladung der Dachreling gilt
    • Nur leichte Gepäckstücke auf dem Dach
    verstauen.
    • Dachlast ausreichend verzurren und gegen
    Verrutschen oder Herunterfallen sichern.
    • Dach nicht zu schwer beladen! Mit zunehmender Dachlast verschlechtert sich das Fahrverhalten.
    Die maximale Gesamtbelastung beträgt 50 kg!
    Bei Beladung die maximal zulässigen
    Achslasten beachten.
    Maße der Dachlast zur Höhe des
    Fahrzeuges hinzurechnen.
    Im Fahrerhaus eine Notiz mit der Gesamthöhe gut sichtbar anbringen.
    Bei Brücken und Durchfahrten muß
    dann nicht mehr gerechnet werden.
    Abgaskamin nicht verdecken.

    04-6



  • Page 39

    5

    Elektroinstallationen

    5.1

    Sicherheitshinweise
    Elektroinstallationen in den HOBBY-Wohnwagen
    sind nach den geltenden Vorschriften und Normen ausgeführt.
    Es ist zu beachten:
    • Die Sicherheits- bzw. Gefahrenhinweise auf
    den elektrischen Einbauten dürfen nicht entfernt werden.
    • Installationsräume um elektrische Einbaugeräte wie Sicherungsverteilungen, Stromversorgungen usw. dürfen nicht als zusätzlicher
    Stauraum verwandt werden.
    • Wenn das Fahrzeug mit einer Batterie aus
    gestattet ist:
    Es dürfen nur Akkumulatoren mit gebundenen
    Elektrolyten eingebaut werden. (Gel-Batterien)
    • Vor dem Anklemmen oder dem Abklemmen
    der Batterie sind alle 12 V-Verbraucher auszuschalten.
    • Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
    nur von autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt werden.
    • Unsachgemäße Elektroinstallationsarbeiten
    sind eine Gefahr für Leib und Leben und können zu Bränden führen.
    • Der Anschluß des Wohnwagens an das 230
    V-Netz darf nur mit einer max. 25 m langen
    Anschlussleitung 3 x 2,5 mm2 mit CEE Stecker und Kupplung erfolgen. Kabeltrommel müssen ganz abgerollt werden, da sonst
    akute Brandgefahr der Anschlussleitung besteht. (Brand durch Induktion und daraus
    resultierender erwärmung der Anschlussleitung)
    • In Europa sind alle Campingplatzbetreiber
    grundsätzlich verpflichtet, die elektrischen
    Anschlusstellen für Caravans mit einem FISchutzschalter zu versehen. Es empfiehlt sich
    jedoch, einen FI-Schutzschalter in die Zuleitung zwischenzuschalten. Dies gilt auch für
    Außensteckdosen bei Wohnhäusern.

    05-1



  • Page 40

    5.2

    Servicecenter
    Funktionen

    Das Service-Center ist mit folgenden Funktionen
    ausgerüstet:
    1. Beleuchtung 12 V/DC (Halogenglühlampen
    max. 10 Watt im Servicecenter).
    2. Schukosteckdosen 230 V/AC für Elektrogeräte bis max. 1000 Watt.
    3. Schalter 12 V für Dachhaubenbeleuchtung.
    4. Schalter mit Signalleuchte für Warmwasser
    therme 230 V.
    5. Elektronische Kontrollanzeige für Frischwassertank, vierstufig.
    6. Testschalter für Frischwassertankanzeige.

    Bedienung der einzelnen
    Funktionen

    Der Abruf der Frischwassertankanzeige erfolgt
    über den Taster. Die Bedienung der 12 V/DC Küchenbeleuchtung, der Dachhaubenbeleuchtung
    und der Warmwassertherme erfolgt über die 3
    Druckschalter.

    5.3

    Stromversorgung
    1

    05-2

    Der Wohnwagen kann über folgende Anschlüsse
    mit Strom versorgt werden:
    - 230 V Netzanschluß 50 Hz. (1)
    - Über das Zugfahrzeug bei Verbindung mit
    dem 13-poligen Stecker (eingeschränkter
    Funktionsumfang)
    - Über eine eingebaute Hilfsbatterie (Sonderwunsch). Alle 12 V-Verbraucher wie Beleuchtung, Wasserversorgung usw. stehen zur Verfügung.



  • Page 41

    Versorgung über Netzanschluß
    1

    Der Anschluss des Wohnwagens muss über den
    230 V-Einspeisestecker CEE (1) an der Fahrzeugseitenwand erfolgen.
    Die Absicherung der 230 V-Anlage erfolgt mit
    einem zweipoligen 13 A-Sicherungsautomat (2).
    (Ausnahmen bilden hier Sondereinbauten wie Ultraheat, Warmwasserheizung usw.. Hier wird ein
    zusätzlicher zweipoliger 16 A-Automat installiert).
    Der Sicherungskasten befindet sich im Kleiderschtank.

    2

    Vor dem Anschluss des Wohnwagens an das
    230 V-Netz ist der Automat durch Herunterdrücken der Schalterwippe auszuschalten.
    Jetzt kann die elektrische Verbindung mittels
    Anschlussleitung erfolgen.

    Für den Netzanschluß gilt
    • Der Anschluß des Wohnwagens an das 230
    V-Netz darf nur mit einer max. 25 m langen
    Anschlussleitung 3 x 2,5 mm2 mit CEE Stecker und Kupplung erfolgen. Kabeltrommel müssen ganz abgerollt werden, da sonst
    akute Brandgefahr der Anschlussleitung besteht. (Brand durch Induktion und daraus
    resultierender erwärmung der Anschlussleitung)
    Bei Strombetrieb über eine Kabeltrommel muß diese ganz ausgerollt
    sein, da es durch Induktion zu einer
    Erwärmung kommen kann - bis hin
    zum Kabelbrand.

    • Nach dem Anschluss kann der Sicherungsautomat wieder durch nach oben drücken
    der Schalterwippe eingeschaltet werden.
    Wenn ein FI-Schutzschalter (Sondereinbau
    ten) in Ihrem Wohnwagen eingebaut ist, muss
    dieser regelmäßig durch Betätigen der Prüftaste geprüft werden.
    • Das 230 V-Netz im Wohnwagen ist für
    eine Gesamtleistungsaufnahme von 2300 W
    ausgelegt. Beim Anschluss von zusätzlichen
    Verbrauchern wie Wasserkocher usw. ist
    darauf zu achten, dass unter Berücksichtigung der in Betrieb befindlichen Verbraucher
    wie Kühlschrank, Therme usw. dieser Leistungswert nicht überschritten werden darf.
    05-3



  • Page 42

    5.4

    Funktion der Stromversorgungseinheit
    Die Umschaltung von Batteriebetrieb auf Netzbetrieb erfolgt automatisch, sobald ein Netzanschluß vorhanden ist.
    Die Stromversorgungseinheit wandelt mit einem
    Umformer die externe Netzspannung für die
    12 Volt-Verbraucher um.
    Alle Leuchten im Wohnwagen sind 12 VoltLeuchten. Nur elektrische Großgeräte wie Therme, Mikrowelle, Klimaanlage usw. sind 230
    Volt-Geräte.
    Außnahme: Nur im Modell Landhaus sind die
    Leuchten zum Teil 230-Volt-Leuchten.
    Ihr Wohnwagen verfügt zusätzlich über eine
    kombinierte Außensteckdose mit Antennenanschluß. Hiert kann z.B. ein Fernsehgerät im
    Vorzelt angeschlossen werden. Der integrierte
    Antennenanschluß kann je nach gewünschter
    Beschaltung als Eingangs- bzw. Ausgangsbuchse verwendet werden. Nähere Informationen gibt Ihnen Ihr Hobby Vertragshändler.

    Betrieb über Batterie
    Während der Fahrt übernimmt die Batterie des
    Zugfahrzeuges die Versorgung der 12 V-Geräte,
    wenn der Kontakt 9 des 13-poligen Stecksystems am Zugfahrzeug bestückt ist.
    Der 12 V-Betrieb sollte bei längeren Zwischenstopps und Ruhepausen ausgeschaltet werden,
    da sich sonst die Fahrzeugbatterie entleert.
    Der Kühlschrank funktioniert im 12-Volt-Betrieb
    nur bei laufendem Motor des Zugfahrzeuges.
    Kontakt 10 und 11 des 13-poligen Steckers.

    05-4



  • Page 43

    5.5

    Truma-Vent-Gebläse

    1

    Ihr Wohnwagen ist je nach Ausstattung mit einer
    Umluftanlage ausgestattet. Diese verteilt die
    Warmluft der Heizung im gesamten Innenraum.
    Die gewünschte Leistung kann am Drehknopf
    eingestellt werden. Der Drehknopf (1) befindet
    sich in der Heizungsverkleidung (Bild 1 und 2).

    Ausführung mit Drehzahlautomatik 12V
    Handregelung
    • Schalter in Stellung (1) (Bild 3) bringen.
    • gewünschte Leistung am Drehknopf (4) ein-

    Bild 1

    stellen.

    Aus
    • Schalter in Stellung (2) bringen.
    Automatikbetrieb
    • Schalter in Stellung (3) bringen. Die Leistung
    1

    paßt sich stufenlos der jeweiligen Wärmeabgabe der Heizung an. Die Höchstleistung kann
    mit dem Drehknopf begrenzt werden. Die Regelung zwischen diesem Wert und Langsamlauf erfolgt automatisch.
    Wenn die Luftleistung abnimmt oder
    sich das Betriebsgeräusch erhöht, ist
    das Lüfterrad verschmutzt. Generell
    nach ca. 500 Betriebssunden Heizungsverkleidung bzw. Saugrohr abnehmen und Lüfterrad mit Pinsel vorsichtig reinigen.

    Bild 2

    1

    2

    3

    4

    Bild 3
    05-5



  • Page 44

    5.6

    Mikrowelle

    -

    Bitte beachten Sie, dass der Mikrowellenherd in keinem Fall bei geöffneter Tür in Betrieb gesetzt werden
    darf, da am Schließmechanismus der
    Tür ein Funktionsschalter angebracht
    ist, der den Heizvorgang bei geöffneter Tür automatisch unterbricht.
    Bei gleichzeitig eingeschaltetem Gerät und geöffneter Tür kann es zu
    schädlichem Einfluß von Mikrowellen
    auf den menschlichen Körper kommen.
    Es ist unbedingt darauf zu achten,
    dass nicht mit dem Türmechanismus
    hantiert wird. Keine Gegenstände
    zwischen Ofenvorderseite und Tür
    legen, so dass sich auf den Oberflächen Schmutz oder Rückstände von
    Reinigungsmitteln ansammeln können.

    Unbedingt vor Inbetriebnahme die seperate Bedienungsanleitung des Herstellers
    beachten. Diese befindet sich bei den
    Fahrzeugunterlagen.

    Backofen
    Bitte beachten Sie vor Inbetriebnahme die Anleitung der Firma SMEV.
    Diese befindet sich bei den Fahrzeugunterlagen.

    05-6



  • Page 45

    5.7

    Wechsel der Halogenlampen
    Der Glaskolben der Halogenlampen
    darf nicht mit bloßen Fingern berührt
    werden. Dies führt zur Beeinträchtigung der Lichtstärke und der Lebensdauer. Verwenden Sie zum Anfassen
    sauberes Papier oder fassen Sie nur
    den Metallsockel an.

    Halogenspots
    Halogenlampe 12 V/5 W

    Lampenwechsel
    • Leuchte ausschalten und ggf. abkühlen
    lassen.
    • Mit einem Schraubendreher den inneren Ring
    vorsichtig lösen.

    • Den inneren Ring zusammen mit der Glasscheibe vorsichtig entfernen.

    • Nun können Sie das Leuchtmittel aus der
    Fassung entfernen.
    Es dürfen ausschließlich Halogen
    Stiftsockel mit max. 5 W verwendet
    werden.

    • Das neue Leuchtmittel in die Fassung stecken
    und den inneren Ring mit den beiden Laschen
    in die dafür vorgesehene Nut einsetzen. Nun
    können Sie den inneren Ring zusammen mit
    der Glasscheibe komplett in das Gehäuse
    drücken.

    05-7



  • Page 46

    5.8

    Auswechseln von Rücklicht-Glühlampen
    Entfernen Sie vorsichtig die Schutzkappen mit
    einem Schraubendreher.

    Lösen Sie nun mit einem Kreutzschlitzschraubendreher die vier Befestigungsschrauben

    Jetzt können Sie die Rückleuchte vom Beleuchtungsträger lösen.

    Entfernen Sie nun den Haltebügel in dem Sie die
    Schraube lösen.

    Die Glühlampen sind jetzt frei zugänglich.
    Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
    Reihenfolge
    05-8



  • Page 47

    5.9

    Schaltplan Innen
    Modelle Excellent / Exclusive /
    Prestige

    05-9



  • Page 48

    5.10 Schaltplan Außen

    05-10



  • Page 49

    Steckdose Jäger 13-polig
    Ansicht von der Anschlußseite

    Kontakte der Steckdosen nach
    DIN 1648-1:97

    05-11



  • Page 50

    05-12



  • Page 51

    6

    Aufbau Innen

    6.1

    Öffnen und Schließen von Türen und Klappen
    Eingangstür
    Öffnen
    • Riegel (1) in Richtung Türscharnier drehen.

    1

    So kann auch die von außen verschlossene Tür von innen geöffnet
    werden.

    Schließen
    • Riegel in Richtung vom Türscharnier weg
    drehen.
    Die Eingangstür ist Ihr Fluchtweg im
    Notfall. Deshalb nie die Tür von aussen zustellen!

    Türoberteil
    Rahmen (1) und Unterteil (2) der Eingangstür
    können bei geöffneter Tür geschlossen werden.
    Dazu muß das Oberteil (3) der Tür nach Öffnen
    vom Rahmen entriegelt werden.

    Türoberteil entriegeln
    • Riegel (4) in Richtung Türscharnier schieben
    4
    1

    3
    2

    5

    6

    und nach außen drücken. Türoberteil entriegelt und öffnet nach außen.
    • Riegel (4) schnappt bei Loslassen in die
    Grundstellung zurück.
    • Türoberteil ganz öffnen und gegen Fahrzeugwand drücken. Dabei schnappt die Arretierung (5) der Tür in das Gegenstück (6) an
    der Fahrzeugwand und verhindert das Zufallen des Türoberteils.
    • Türrahmen und Türunterteil können nun
    getrennt vom Türoberteil zurückgeschwenkt
    und angelehnt werden.
    Türoberteil verriegeln

    • Türoberteil (3) gegen den Türrahmen (1)
    drücken, bis Verriegelung einrastet.
    06-1



  • Page 52

    Möbeltüren mit Druckknopf innen
    Öffnen
    • Innenteil (1) des Druckknopfes drücken.
    • Druckknopf fassen und Möbelklappe öffnen.
    Schließen
    • Klappe zudrücken bis sie einrastet. Nach
    Einrasten ist die Klappe richtig verschlossen.
    Vor Abfahrt alle Klappen richtig verschließen. Unbeabsichtigtes Öffnen
    während der Fahrt und Herausfallen
    von Gegenständen wird somit vermieden.

    1

    Möbelklappen mit Griff
    Öffnen
    • Am Griff (1) ziehen, bis Klappe offen ist.
    Schließen
    • Klappe am Griff (1) zudrücken, bis Klappe
    spürbar schließt.
    Vor Abfahrt alle Klappen richtig verschließen. Unbeabsichtigtes Öffnen
    während der Fahrt und Herausfallen
    von Gegenständen wird somit vermieden.

    1

    Möbelklappen ohne Griff
    Öffnen
    • Klappe (1) nach innen drücken. Das Schloß
    (2) wird durch das Drücken entriegelt und die
    Klappe öffnet sich.

    Schließen
    • Klappe (1) zudrücken, bis das Schloß (2)
    spürbar einrastet.

    1
    06-2

    1

    2



  • Page 53

    Vor Abfahrt alle Klappen richtig verschließen. Unbeabsichtigtes Öffnen
    während der Fahrt und Herausfallen
    von Gegenständen wird somit vermieden.

    Möbeltüren mit Drehknopf
    Öffnen
    • Drehknopf (1) in Richtung Türscharnier dre1

    hen.

    Schließen
    • Drehknopf in geöffneter Stellung lassen und
    Tür schließen.
    • Drehknopf in Richtung vom Türscharnier weg
    drehen.

    6.2

    Lichtschalter
    Eingangsbereich
    Im Eingangsbereich befinden sich die Lichtschalter für die Deckenbeleuchtung (1) und die Vorzeltleuchte (2) und die indirekte Beleuchtung.

    Elektrische Fußbodenheizung
    2
    1

    Die Heizung befindet sich im mittleren Laufbereich des Fußbodens und hat eine Breite vom
    60cm. Die Länge ist vom Fahrzeug abhängig. Die
    Heizung dient nicht zum erwärmen des Raumes,
    sondern verhindert den Wärmeverlust über den
    Fußboden.

    Einschalten der Fußbodenheizung 24V
    Der Schalter befindet sich je nach Modell im Eingangsbereich oder im Bereich der Küche.

    Technische Daten:
    Spannung 24V~ aus eigenem Transformator
    230V/24V.
    Leistungsaufnahme liegt je nach Aufbaulänge
    zwischen 150W und 320W.

    1

    Beim Landhaus wird eine 24V Fußbodenheizung
    eingesetzt.
    Die Leistungsaufnahme liegt bei diesen Heizungen
    etwas höher.

    06-3



  • Page 54

    Innenbereich
    Der Lichtschalter der Waschraumbeleuchtung
    (1) befindet sich beim Heckwaschraum an der
    Decke. Bei Mittelwaschräumen befindet sich der
    Lichtschalter unter dem Spiegel neben der Steckdose.

    1
    Der Lichtschalter der Küchenbeleuchtung befindet sich im Service-Center.

    Bei einigen Leuchten befindet sich der Lichtschalter (2) direkt an der Leuchte.

    2

    06-4



  • Page 55

    6.3

    Fenster

    Ausstellfenster
    Öffnen
    Es sind mehrere Stufen einstellbar.

    • Riegel in senkrechte Position
    drehen.

    • Fenster nach außen drücken, bis ein Klicken
    hörbar ist. Das Fenster bleibt automatisch in
    dieser Stellung stehen.
    Fenster an Kinderbetten sind gegen
    das unbeabsichtigte Öffnen gesichert,
    um das Herausfallen von Kindern
    wirkungsvoll zu verhindern.

    1

    2

    Schließen
    • Fenster leicht anheben, damit der Aussteller
    ausrastet.

    • Fenster zuklappen.
    • Riegel (1) und (2) in waagerechte Position
    drehen.

    Seperate Sonnen- und Insektenschutzrollos
    Sonnen- und Insektenschutzrollo sind im Fensterrahmen integriert. Das Sonnenschutzrollo läßt
    sich in verschiedenen Positionen arretieren.

    Sonnenschutzrollo schließen
    • Sonnenschutzrollo (1) an der Lasche (2) bis in

    1
    2

    gewünschte Position ziehen und loslassen.
    Das Rollo bleibt in dieser Position arretiert.

    Sonnenschutzrollo öffnen
    • Sonnenschutzrollo (1) an der Lasche (2) leicht
    nach unten ziehen und dann nach oben
    führen. Das Rollo rollt automatisch nach oben
    ein.

    06-5



  • Page 56

    Insektenschutzrollo schließen
    • Insektenschutzrollo (3) an der Lasche (4) bis
    ganznach unten ziehen und loslassen. Das
    Rollo bleibt in dieser Position arretiert.

    4
    3

    Insektenschutzrollo öffnen
    • Insektenschutzrollo (3) an der Lasche (4)
    leicht nach unten ziehen und dann nach oben
    führen. Das Rollo rollt automatisch nach oben
    ein.
    Sonnenschutzrollo bzw. Insektenschutzrollo nicht schnellen lassen!
    Bei Nichtgebrauch des Caravans
    sollten die Rollos und Plissees geöffnet bleiben, um Folgeschäden zu
    vermeiden.

    06-6



  • Page 57

    6.4

    Dachhauben
    Dachhaube mit Kombi-Rollo
    Die Dachhaube läßt sich einseitig aufstellen und
    zusätzlich aufschieben. Es ist ein Sonnen- und
    Insektenschutzrollo integriert.

    Öffnen
    • Verriegelung (1) einer Seite vom Rahmen
    aufdrehen und gleichzeitig die Dachhaube
    durch Hochdrücken öffnen. Die Haube läßt
    sich im geöffneten Zustand über Haltebügel
    (2) nach hinten schieben.

    Schließen
    • Dachhaube zuschieben und herunterziehen

    2

    1

    bis die Verriegelungen einrasten

    Rollos kombinieren
    • Verbindungslasche (3) des Insektenschutzrollos (4) zur gegenüberliegenden Einhandbedienung (5) des Sonnenschutzrollos ziehen.
    • Verbindungslasche (3) an der Verriegelung
    der Einhandbedienung (5) des Sonnenschutzrollos (6) einrasten.

    6
    5
    4
    3

    Sonnenschutzrollo verstellen
    • Einhandbedienung des Sonnenschutzrollos durch einfaches Schieben in die gewünschte Position bringen.
    Fliegenschutzrollo öffnen

    • Verbindungslasche (3) des Insektenschuzrollos (4) an der Verriegelung ausrasten und
    trennen.
    Die Dachhaube muß während der
    Fahrt immer geschlossen bleiben!
    Die Zwangsbe- und -entlüftung im
    Dachhaubenrahmen muß stets geöffnet bleiben!

    06-7



  • Page 58

    Thermo-Dachfenster
    Öffnen
    3

    2

    1

    Es sind mehrere Stufen einstellbar
    • Riegel (2) an beiden Seiten des Dachfensters
    nach innen drehen.

    • Fenster nach außen drücken, bis ein Klicken
    hörbar ist. Das Fenster bleibt automatisch in
    dieser Stellung stehen.

    • Fenster kann dann in die gewünschte Position
    geschoben werden.

    Schließen
    • Fenster bis zum Anschlag zu schieben.
    • Fenster nach unten ziehen bis es geschlossen
    ist.

    • Riegel (2) an beiden Seiten des Dachfensters
    nach außen drehen.
    Insektenschutzrollo schließen

    • Insektenschutzrollos am Abschlußstab (3) bis
    zum gegenüberliegenden Rahmen ziehen.
    Insektenschutzrollos öffnen

    • Insektenschutzrollos am Abschlußstab (3) in
    die Ausgangsposition zurückziehen.
    Sonnenschutzrollo schließen

    • Sonnenschutzrollo am Abschlußstab (1) bis in
    die gewünschte Position ziehen.
    Sonnenschutzrollo öffnen

    • Sonnenschutzrollo am Abschlußstab (1) in
    die Ausgangsposition zurückziehen.
    Die Dachhaube muß während der
    Fahrt immer geschlossen bleiben!

    06-8



  • Page 59

    6.5 Sitztruhen und Bettenumbau
    Die Sitzgruppen können zum Schlafen zu bequemen Betten umgebaut werden.

    Hubtischausführung
    Umbau
    1

    • Sitz- und Rückenpolster entfernen.
    • Verriegelung (1) des Hubtischgestells nach
    oben ziehen und lösen.

    • Verriegelung (1) des Hubtischgestells zum
    Fahrzeuginneren ziehen und Tisch absenken.

    • Sitzpolster auflegen und bis zur Mitte des
    Tisches zusammenziehen.

    1

    • Die Freiräume mit den Rückenlehnen füllen.

    3
    2

    Dazu die Rückenlehnen (2) umdrehen und mit
    der breiten Seite zur Vorder- oder Stellwand
    hin auflegen.
    • Bei Fahrzeugen mit einer Breite von 2,50 m ist
    das Rückenpolster (3) zum Ausfüllen der Lükke senkrecht in den verbleibenden Spalt zu
    stecken.
    Achten Sie auf gute Befestigung der
    Tischplatte, Sitztruhen bzw. Auszüge
    sowie Polster, damit nichts herunterfällt.
    06-9



  • Page 60

    Bettverbreiterung für Fahrzeuge mit Hecksitzgruppe

    6.6 Kinderbetten
    • Fenster an Kinderbetten sind gegen das unbeabsichtigte Öffnen gesichert, um das Herausfallen von Kindern wirkungsvoll zu verhindern.

    Achten Sie bei der Benutzung des
    oberen Bettes durch kleine Kinder
    auf die Gefahr des Herunterfallens.
    Kleinkinder sollten niemals unbeaufsichtigt im Caravan zurückgelassen
    werden.

    06-10



  • Page 61

    7

    Wasser

    7.1

    Wasserversorgung

    Funktion der Wasserversorgung
    Küche und Toilettenraum werden über eine
    Tauchpumpe mit Frischwasser versorgt. Die
    Tauchpumpe funktioniert elektrisch:
    - Bei Anschluß des Wohnwagens mit dem Stecker zum Zugfahrzeug über die 12 V Autobatterie.
    - Bei Anschluß des Wohnwagens an das 230
    V- Netz über die Stromversorgung.

    Für die Tauchpumpe gilt
    - Die Tauchpumpe ist nur für Wasser geeignet.
    - Die Tauchpumpe verträgt kurzzeitig Temperaturen bis zu 60 ºC.
    - Trockenlauf ist zu vermeiden
    - Die Pumpe ist vor Einfrieren zu schützen.
    - Starke Stöße, Schläge oder stark verschmutztes Wasser können die Pumpe zerstören.
    - Die maximale Förderleistung beträgt 8,5 l/min.

    07-1



  • Page 62

    Frischwassertank 22 l mit
    Serviceklappe
    2

    Der Frischwassertank ist roll- bzw. tragbar

    3

    Wasser auffüllen
    • Seviceklappe (1) öffnen.
    • Schraubverbindung abdrehen und Tauch-

    3

    pumpe (2) aus dem Frischwassertank ziehen.

    • Kanister (3) herausziehen.
    • Trinkwasser in den Tank füllen.
    • Bei Transport den Kanister mit Verschlußdeckel (4) verschließen.

    1

    Wasser entnehmen
    • Wasserhähne „kalt“ oder „warm“ aufdrehen.
    Pumpe schaltet bei entsprechendem Strombetrieb automatisch ein.

    Tank entleeren
    • Serviceklappe (1) öffnen.
    • Tauchpumpe aus dem Frischwassertank ziehen.

    • Kanister herausziehen und entleeren.

    Abwassertank rollbar

    1

    Der rollbare Abwassertank (1) kann bei stehendem Wohnwagen unter das Fahrzeug geschoben werden. Er sammelt das Abwasser.
    Das Fassungsvermögen beträgt 22 Liter. Der
    Abwassertank kann auf Rädern und mit einem
    ausklappbaren Transportgriff transportiert werden, um ihn an einer dafür vorgesehenen Entsorgungsstelle zu entleeren.

    Während der Reise kann der AbwasserTank (2)
    platzsparend im Gaskasten untergebracht werden.

    2

    07-2



  • Page 63

    50 l Festtank Serie ab 540
    Der Tank hat ein Volumen von 50 l.
    Einfüllen von Frischwasser erfolgt über den Einfüllstutzen an der Seitenwand.
    (Ausnahme 560 UFf: Warmwasser hier im Flaschenkasten)

    Entleerung des Tanks und Überlauf bei
    Überfüllung
    Durch Herausdrehen des Überlaufrohres kann
    man das Wasser aus dem Tank ablassen.

    7.2

    Wasserspültoilette
    Toiletten mit fester Bank und
    Frischwassertank
    Toilette vorbereiten
    • Serviceklappe öffnen
    • Wassereinfüllstutzen nach außen schwenken.

    • Schraubkappe abnehmen
    • Wasser einfüllen bis der Flüssigkeitsstand
    den oberen Rand erreicht hat. Das entspricht
    etwa 15 l.

    07-3



  • Page 64

    • Schraubkappe schließen
    • Wassereinfüllstutzen nach innen schwenken.

    • Halteklammer nach unten ziehen, um Fäkalientank zu entnehmen.

    • Fäkalientank bis zum Anschlag gerade herausziehen.

    • Fäkalientank leicht kippen und dann ganz
    herausziehen.

    • Fäkalientank senkrecht stellen.
    • Entleerungsstutzen nach oben drehen.
    Durch Instalation eines Aktivkohlefiltersystems (Zubehörhandel) kann
    die Verwendung von Sanitärflüssigkeit ggf. vermieden werden!
    Dosieren Sie Sanitärflüssigkeit sehr
    sparsam. Eine Überdosierung ist kein
    Garant zur Verhinderung eventueller
    Geruchsbildung!

    07-4



  • Page 65

    • Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in den
    Fäkalientank füllen.

    • Danach soviel Wasser hinzufüllen, bis der
    Boden des Fäkalientanks völlig bedeckt ist.

    • Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.
    Sanitärflüssigkeit niemals direkt in
    das Toilettenbecken füllen.

    • Fäkalientank wieder an seinen Platz zurückschieben. Dabei den Fäkalientank soweit
    einschieben, bis die Halteklammern den
    Fäkalientank in verriegelter Stellung festhält.

    • Serviceklappe wieder verschließen.

    Benutzung
    • Toilettenbecken mit Wasser füllen. Dazu die
    Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange
    an, wie die Spültaste gedrückt wird.
    • Toilette benutzen.

    07-5



  • Page 66

    • Toilettenbecken mit Wasser spülen. Dazu die
    Spültaste drücken und gleichzeitig gegen
    den Uhrzeigersinn drehen. Durch die Drehbewegung öffnet sich der Schieber. Das Toilettenbecken wird gründlich gespült.
    • Spültaste im Uhrzeigersinn drehen, um den
    Schieber zu schließen.

    • Toilettenpapier in dem dafür vorgesehenen
    Fach aufbewahren. Dort bleibt das Papier
    sauber und trocken.

    • Das Toilettenpapier kann auch mit dem Halter
    an der Wand aufgehängt werden.

    Kasette entleeren
    • Serviceklappe öffnen und Halter nach unten
    ziehen, um den Fäkalientank zu entnehmen.
    • Fäkalientank bis zum Anschlag gerade herausziehen.
    • Fäkalientank leicht kippen und dann ganz
    herausziehen.
    Fäkalientank nur an den extra dafür
    vorgesehenen Entsorgungsstellen
    entleeren, jedoch niemals in der freien Natur!

    07-6



  • Page 67

    • Fäkalientank zu einer dafür vorgesehenen
    Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.

    • Verschluß des Entleerungsstutzens entfernen.
    • Fäkalientank mit dem Entleerungsstutzen
    nach unten richten.
    • Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen.
    Der Fäkalientank entleert sich.

    • Fäkalientank wieder an seinen Platz zurückschieben. Dabei den Fäkalientank soweit
    einschieben, bis die Halteklammern den
    Fäkalientank in verriegelter Stellung festhält.
    • Serviceklappe wieder verschließen.

    Frischwassertank entleeren
    • Ablaßschlauch/Füllstandsanzeige vom Frischwassertank aus der Halterung lösen.

    • Wasser durch geöffnette Serviceklappe nach
    außen laufen lassen.

    07-7



  • Page 68

    • Einfüllstutzen für Frischwassertank entleeren.
    Dazu den Stopfen an der Vorderseite des
    Einfüllstutzens herausziehen.
    • Zum Entleeren den Einfüllstutzen nach außen
    schwenken.

    Für die umweltschonende Benutzung der
    Toilette gilt
    • Nur genehmigte und umweltschonende Toilettenmittel in den Tank füllen!

    • Toilette nur an den dafür vorgesehenen Ausgüssen oder Servicesationen entleeren!

    • Abwässer nie in einen Gully leiten! Die Kanalisation führt meistens an Kläranlagen vorbei,
    direkt zu einem Fluß.

    7.3

    Warmwasserversorgung mit Truma-Therme
    Für gutes Wasser aus der Therme gilt
    • Nur Wasser in Trinkqualität verwenden.
    Vor Inbetriebnahme unbedingt Gebrauchsabweisung der Truma-Therme beachten!

    Therme füllen
    Bei Vormischer:
    • Regulierknopf (2) des Vormischventils bis
    Anschlag auf rotes Symbol „heiß“ stellen.
    Bei Mischbatterie:
    • Warmwasserhahn bei Vorwahlmischer öffnen
    oder Einhebelmischer auf „warm“ stellen.

    • Armaturen solange geöffnet lassen bis die
    Truma-Therme durch Verdrängung der Luft
    gefüllt ist und heißes Wasser fließt.

    Wasser entnehmen
    • Je nach Stellung der Mischarmatur(en) bzw.
    des Vormischventils wird das Wasser auf die
    eingestellte Temperatur gemischt.
    • Pumpe betätigen
    • Nach der Wasserentnahme die Wasserpumpe
    abschalten.

    07-8



  • Page 69

    Therme entleeren
    • Strom für Wasserpumpe am Hauptschalter





    Schema der Warmwasserversorgung
    2

    3

    Elektrischer Betrieb
    • Den Schalter (3) am Bedienteil auf „Ein“
    schalten. Die Kontrollampe zeigt den Betrieb
    an. Die Wassertemperatur wird mittels Thermostat auf 55 ºC geregelt.
    • Die Leistungsaufnahme beträgt 300 W.

    Für die Therme gilt
    • Gerät abschalten, wenn der Wohnwagen nicht


    4

    oder Trafo unterbrechen.
    Alle Wasserhähne öffnen.
    Ggf. Vormischventile auf „warm“ stellen.
    Ablaufventil (4) öffnen.
    Prüfen ob Wasser abläuft.
    Nach dem Entleeren das Ablaufventil (4) wieder schließen (ggfs. Leitung ausblasen).

    1





    benutzt wird.
    Bei Frostgefahr die Therme entleeren. Gefrorenes Wasser kann die Therme zum Platzen
    bringen!
    In der Kaltwasserleitung (1) darf zwischen
    Therme und Tauchpumpe kein Rückschlagventil eingebaut werden.
    Bei Anschluß an eine zentrale Wasserversorgung oder bei stärkeren Pumpen muß
    ein Druckminderer eingesetzt werden. Es
    dürfen nur Drücke bis 1,2 bar in der Therme
    auftreten. Zusätzlich muß ein Sicherheits/Ablaßventil in die Katwasserzuleitung (1)
    eingesetzt werden.
    Es wird empfohlen das Wasser aus der Therme nicht als Trinkwasser zu verwenden.
    Die Therme nie ohne Wasserinhalt
    elektrisch betreiben

    Achtung:
    Blockschaltschema gibt nur die Funktionsweise
    wieder. Aufgrund der unterschiedlichen Grundrißvarianten sind individuelle Änderungen möglich.

    07-9



  • Page 70

    07-10



  • Page 71

    8

    Gas

    8.1

    Allgemeine Sicherheitsregeln für den Gebrauch
    von Flüssiggasanlagen
    Der Gasbetriebsdruck beträgt
    30 mbar.

    Prüfung der Gasanlage
    • Flüssiggasanlagen vor der ersten Inbetrieb•





    nahme von einem Sachkundigen überprüfen
    lassen.
    Die Prüfung der Gasanlage ist alle 2 Jahre
    von einem Flüssiggas-Sachkundigen zu wiederholen. Sie ist auf der Prüfbescheinigung
    nach DVGW Arbeitsblatt G 607 und EN 1949
    zu bestätigen.
    Auch Regler, Schläuche und Abgasführungen
    müssen geprüft werden.
    Wir empfehlen, den Sicherheitsregler und die
    Schlauchleitungen nach spätestens 10 Jahren
    zu ersetzen.
    Verantwortlich für die Veranlassung der
    Prüfung ist der Betreiber. Das gilt auch für
    Fahrzeuge, die nicht für den Straßenverkehr
    zugelassen sind.

    Einbauten und Änderungen
    • Einbauten und Änderungen an der Gasanlage
    dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden.
    • Es dürfen ausschliesslich Geräte mit einem
    einheitlichen Anschlussdruck von 30 mbar
    betrieben werden.

    Regler und Ventile
    • Ausschließlich spezielle Fahrzeugregler mit
    Sicherheitsventil verwenden. Andere Regler
    sind gemäß DVWG-Arbeitsblatt G 607 nicht
    zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
    • Druckregler müssen einen festen Ausgangsdruck von 30 mbar haben. Hierfür gelten die
    Anforderungen der EN 12864, Anhang D. Die
    Durchflussrate des Reglers muss 1,2 kg/h
    betragen.

    08-1



  • Page 72

    • Regler an der Flasche sorgfältig von Hand
    anschließen. Dabei keine Schlüssel, Zangen
    oder ähnliches Werkzeug benutzen.
    • Bei Temperaturen unter 5 ºC Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Regler benutzen.

    Abgas
    • Das Abgasrohr muß an der Heizung und am
    Kamin dicht und fest angeschlossen sein.Es
    darf keine Beschädigung aufweisen.
    • Abgase müsse ungehindert austreten können und Frischluft muß ungehindert eintreten
    können. Deswegen dürfen keine Schneewälle
    oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die
    Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden
    müssen frei und sauber gehalten werden.

    Vor Inbetriebnahme
    • Lüftungen sind freizuhalten.
    • Kamin ggf. von Schnee befreien
    • Ansaugöffnungen für die Verbrennungsluft
    unter dem Fahrzeugboden von Schmutz und
    ggf. von Schneematsch befreien. Die Abgase
    könnten sonst einen unzulässig hohen COGehalt bekommen.
    • Die Sicherheitslüftungen dürfen nicht verschlossen werden.
    • Wir empfehlen die Bereitstellung eines Trockenpulverfeuerlöschers mit einer Kapazität
    von mind. 1 kg an der Eingangstür sowie
    einer Feuerdecke neben dem Kocher. Machen
    Sie sich mit den auf dem Gelände getroffenen
    Sicherheitsvorkehrungen gegen Feuer vertraut (siehe auch 1.4 Notfallausrüstung).
    Lesen Sie die Bedienungsanleitungen
    der Gerätehersteller aufmerksam
    durch.

    8.2

    Gasversorgung
    Der Wohnwagen ist mit einer Propangasanlage ausgerüstet. Diese Anlage betreibt folgende
    Geräte:
    - Kocher
    - Kühlschrank
    - Heizung
    - Ggf. Warmwasserboiler
    - Ggf. Sonderzubehör
    - Ggf. Backofen

    08-2



  • Page 73

    Flaschenkasten
    Der Gasflaschenkasten fasst 2 x 11 kg Propangasflaschen (1). Die Gasflaschen sind über einen
    Sicherheitsregler mit Schlauch (2) an der Versorgungsleitung angeschlossen. Die Flaschen sind
    mit Riemen (3) befestigt.

    3
    2
    1

    Für den Gasflaschenkasten gilt
    • Befestigung der Gasflaschen vor jeder Fahrt





    kontrollieren. Gasflaschen senkrecht stellen.
    Lockere Riemen wieder festzurren.
    Nach jedem Flaschenwechsel muss die Dichtigkeit des Regleranschlusses mit Lecksuchmitteln geprüft werden.
    Der Flaschenkasten ist nicht für den Transport
    von Zubehör (z.B. Vorzelt) geeignet.
    Die Entlüftung des Flaschenkastens (Spalt
    zwischen Flaschenkastenboden und Bugwand) darf nicht verschlossen werden.

    Absperrhähne und Ventile
    Mit diesen Hähnen kann die Gaszufuhr zum
    ensprechendem Gerät unterbrochen werden. Die
    Hähne sind jeweils mit Aufklebern für die entsprechenden Geräte gekennzeichnet.
    Mit Backofen Sonderwunsch
    Serie beim Excelsior ab 540

    Einbauort der Gas-Absperrhähne

    Die Symbole auf den Gasabsperrhähnen haben folgende Bedeutung:

    Für Absperrhähne und Ventile gilt
    • Während der Fahrt alle Hähne von Gasge-

    • Diese befinden sich im Küchenblock im Fach
    neben dem Kühlschrank oder im Kleiderschrank.

    räten schließen.
    Bei einem vermuteten Leck in der
    Gasanlage sind sofort die Absperrhähne im Caravan und die Ventile der
    Gasflaschen im Flaschenkasten zu
    schliessen.

    Heizung Backofen Gasherd Kühlschrank

    Wenn Sie Undichtigkeiten vermuten,
    beauftragen Sie Ihren Fachhändler
    oder eine Fachwerkstatt für Gasanlagen mit der Überprüfung.
    Eine Dichtheitsprüfung darf niemals
    bei offener Flamme durchgeführt
    werden.
    08-3



  • Page 74

    8.3

    Heizung
    Heizung S 5002 und S 3002
    - Abbildung oben: S 5002 Modell 540 bis 750
    - Abbildung unten: S 3002 Modell 400 bis 495
    Einbauort
    - Im Kleiderschrank oder in der Kaminecke

    1

    Vor Inbetriebnahme
    • Vor dem ersten Zünden sicherstellen, daß
    funktionstüchtige Batterien im Batteriefach
    des Zündautomaten (2) sind.

    Betrieb
    • Flaschenventil und Schnellverschlußventil in
    der Gaszuleitung öffnen.

    • Bedienungsgriff (1) in Thermostatstellung 1-10

    2

    drehen.

    • Bedienungsgriff (1) bis zum Anschlag nach

    1

    2

    08-4

    unten drücken. Zündung erfolgt in dieser Stellung automatisch, bis die Flamme brennt. Der
    Zündfunke ist hörbar. Während der Zündung
    blinkt die Kontrolllampe am Zündautomaten
    (2)
    • Bedienungsgriff (1) noch bis zu 10 Sekunden
    gedrückt halten, damit die Zündsicherung
    anspricht.
    • Falls die Gasleitung luftgefüllt ist, kann es bis
    zu einer Minute dauern, bis Gas zur Verbrennung bereitsteht. Während dieser Zeit ist der
    Bedienungsgriff (1) gedrückt zu halten, bis die
    Flamme brennt.
    Niemals vor Ablauf von 2 Minuten
    nachzünden. Sonst droht Verpuffungsgefahr! Dies gilt auch wenn,
    eine bereits in Betrieb befindliche
    Heizung erlischt und wieder gezündet wird.



  • Page 75

    • Erlischt die Flamme wieder, erfolgt während
    1

    der Schließzeit der Zündsicherung ( ca. 30
    Sekunden) sofortige Wiederzündung.
    • Kommt keine Flamme zustande, blinkt die
    Kontrolllampe.
    • Blinkt die Kontrolllampe während des Zündvorgangs überhaupt nicht, müssen die Batterien im Zündautomat (2) erneuert werden.

    Ausschalten
    • Bedienungsgriff (1) in Stellung „0“ drehen. Der
    Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet.
    • Kaminkappe aufsetzen.
    • Bei längerer Stillstandzeit Flaschenventil und
    Schnellverschlußventil in der Gaszuleitung
    schließen.

    2

    Batteriewechsel am Zündautomat
    • Sicherstellen das die Heizung ausgeschaltet

    4




    2




    3

    ist.
    Batteriekassette (2) entriegeln. Dazu Rasthebel (3) nach links drücken und Kasette
    herausschwenken.
    Neue Batterie gleichen Typs einlegen.
    Ausschalten
    Nur temperaturbeständige (+70 ºC) und auslaufsichere Mignon-Batterie verwenden.
    Batteriekassette linksbündig in Zündautomat
    einschieben.
    Rasthebel (3) nach rechts drücken, bis Verriegelung hörbar einrastet.
    Vor Beginn jeder Heizsaison neue
    Batterien einsetzen.
    Beachten Sie zusätzlich die seperate
    Bedienungsanleitung des Herstellers.

    08-5



  • Page 76

    8.4

    Kühlschrank

    Es werden Kühlschränke der Hersteller Elektrolux und Thetford eingesetzt. Beachten Sie
    bitte hierzu die seperaten Bedienungsanleitungen der Hersteller.

    Betriebsarten

    Der Kühlschrank kann auf drei Arten betrieben
    werden.
    - 12 V-Betrieb: Stromversorgung aus der Batterie des Zugfahrzeugs. (Zündschloß geschaltet).
    - 230 V-Betrieb: Stromversorgung aus externer
    Quelle.
    - Flüssiggas: Gasflaschen aus dem Wohnwagen.

    12 V-Betrieb

    Der 12 V-Betrieb sollte nur während der Fahrt
    bei laufendem Motor des Zugfahrzeuges verwendet werden. Bei Ruhepausen und längeren
    Zwischenstops den 12 V-Betrieb ausschalten, da
    sonst die Zugfahrzeugbatterie schnell entladen
    wird.

    1

    Während der Fahrt den Kühlschrank
    nicht mit Gas betreiben. Explosionsgefahr!

    Betrieb
    • Gasbetrieb ggf. ausschalten.
    • Wippschalter (1) in Stellung 1 bringen. Wenn
    Spannung vorhanden ist, leuchtet der Schalter rot auf.

    3

    1
    2

    230 V-Betrieb
    Vor Inbetriebnahme
    • Prüfen Sie, ob die Spannung des Hausanschlusses oder des Campingplatzes mit der
    auf dem Typenschild angegebenen Spannung
    übereinstimmt.
    • Gasbetrieb ggf. ausschalten.
    • 12 V-Betrieb ggf. ausschalten. Dazu den
    Wippschalter (1) in Stellung 0 bringen.

    Betrieb
    • Drehknopf des Thermostaten (3) auf höchste
    Stufe stellen.
    • Schalter (2) in Stellung 1 bringen. Wenn Spannung vorhanden ist, leuchtet der Schalter
    grün auf.
    08-6



  • Page 77

    Gasbetrieb
    1

    8

    2

    Vor Inbetriebnahme
    • Prüfen Sie, ob der Betriebsdruck der Gasanlage mit den Angaben auf dem Typenschild
    übereinstimmt.
    • 12 V-Betrieb ggf. ausschalten. Dazu den
    Wippschalter in Stellung 0 bringen.
    • 230 V-Betrieb ggf. ausschalten. Dazu den
    Wippschalter (2) in Stellung 0 bringen.
    • Flaschenventil und Schnellverschlußventil in
    der Gaszuleitung öffnen.

    Gasbetrieb ausschalten
    • Knopf (4) in Stellung (8) „Aus“ drehen.
    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
    Bedienungsanleitung des Kühlschrankherstellers.

    4

    08-7



  • Page 78

    Kühlschrankbetrieb
    Um Eisbildung am Kühlelement weitestgehend
    zu vermeiden: Decken Sie flüssige Lebensmittel
    ab. Lassen Sie warme Lebensmittel erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank legen.
    Öffnen Sie den Kühlschrank nur so lange wie
    nötig.

    Abstellflächen einsetzen
    In Ihrem Kühlschrank befinden sich zwei oder drei
    Abstellflächen. Mittels einer einfachen Klemmvorrichtung können Sie die Abstellflächen in der
    gewünschten Höhe einsetzen.
    Drücken Sie die Kunststoffhalterung an der rechten kurzen Seite der Abstellfläche.

    • Drehen Sie die Halterung in die Horizontale
    und führen Sie die Abstellfläche schräg in den
    Kühlschrank ein.

    • Setzen Sie die kurze Seite ohne Halterung in
    einen der dafür vorgesehenen Schlitze an der
    linken Seitenwand des Kühlschranks.

    • Setzen Sie die kurze Seite mit Halterung in
    den entsprechenden Schlitz an der rechten
    Seitenwand des Kühlschranks.

    • Drehen Sie die Halterung nach unten, so dass
    diese in dem Schlitz klemmt.
    Um die Abstellfläche zu versetzen, drehen Sie
    die Halterung nach oben und entnehmen die Abstellfläche. Setzen Sie dann die Abstellfläche auf
    die von Ihnen gewünschte Höhe nach dem oben
    beschriebenen Verfahren.
    Das Gefrierfach eignet sich nicht
    für das Einfrieren von Lebensmitteln.
    Verwenden Sie für die Herstellung von
    Eiswürfeln ausschließlich Trinkwasser.
    Legen Sie keine anderen Produkte
    in das Gefrierfach, wenn Sie Eiswürfel herstellen.

    08-8



  • Page 79

    8.5

    Gaskocher
    Der Küchenblock des Wohnwagens ist mit einem
    3-Flammen-Gaskocher ausgestattet.

    1

    Vor Inbetriebnahme
    • Flaschenventil und Schnellschlußventil in der
    Gaszuleitung öffnen.

    3

    • Bei Betrieb des Kochers muss die Dachluke

    3
    2

    oder das Fenster geöffnet sein.
    • Bedienungsgriffe von Gasgeräten die beim
    Einschalten zum Zünden gedrückt werden
    müssen, müssen nach dem Drücken von
    selbst wieder zurückfedern.
    • Vor Nutzung des Kochers müssen die beigefügten Flammenschutzbleche (3) aufgestellt oder dauerhaft befestigt werden, damit
    brandgefährdete Bau- und Einrichtungsteile
    mit einem wirksamen Wärmeschutz versehen
    sind.
    Kocher oder sonstige Geräte die
    Verbrennungsluft aus dem Innenraum
    entnehmen, dürfen niemals zum
    Beheizen des Fahrzeuges verwendet
    werden. Bei Mißachtung besteht akute Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel und das eventuell entstehende geruchlose Kohlenmonoxid.
    Der Kocher darf nicht bei geschlossener Glasabdeckung betrieben
    werden.

    Betrieb
    • Abdeckung (1) öffnen.
    • Drehknopf (2) der gewünschten Brennstelle
    auf Zündposition (große Flamme) stellen und
    Drücken.
    • Brenner mit Gasanzünder oder Streichholz
    bzw. Feuerzeug anzünden.
    • Drehknopf (2) weitere 10-15 Sekunden gedrückt halten.
    • Drehknopf (2) loslassen und auf die gewünschte Einstellung (große bzw. kleine Flamme drehen.
    • Falls das Anzünden erfolglos ist, denVorgang
    von Anfang an wiederholen.

    08-9



  • Page 80

    Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!
    Die Abdeckung (1) nach dem Kochen
    noch so lange offenhalten, wie die
    Brenner Hitze abgeben.
    Leicht entzündliche Gegenstände
    wie Geschirrtücher, Servietten usw.
    nicht in der Nähe des Kochers aufbewahren. Den vorhandenen Flammenschutz des Kochers bei jeder Benutzung anbringen. Brandgefahr!

    08-10



  • Page 81

    9

    Zubehör
    Zur Handhabung des Zubehörs beachten Sie
    bitte die ausführlichen Bedienungsanleitungen,
    Einbauanweisungen und Schaltpläne der Zubehör-Hersteller.

    09-1



  • Page 82

    09-2



  • Page 83

    10

    Wartung und Pflege

    10.1 Wartung
    Wartungsintervalle

    Für den Wohnwagen und die enthaltenen Installationen bestehen festgelegte Wartungsintervalle.

    Für Wartungsintervalle gilt




    Die erste Wartung 12 Monate nach der Erstzulassung bei einem HOBBY-Fachhändler
    durchführen lassen.
    Alle weiteren Wartungen einmal jährlich bei
    einem HOBBY-Fachhändler durchführen
    lassen.
    Die Wartung aller Einbaugeräte entsprechend
    den in den jeweiligen Betriebsanleitungen
    angegebenen Wartungsintervallen durchführen.
    HOBBY gewährt eine 5-Jahresgarantie auf Dichtigkeit des Wohnwagens
    gemäß der Garantiebedingungen.
    Hierzu ist das Fahrzeug alle 12 Monate dem HOBBY-Vertragshändler
    vorzuführen. Der erste Dichtigkeitscheck nach 12 Monaten ist kostenlos.
    Die kostenpflichtige Prüfung der
    Gasanlage ist alle zwei Jahre von
    einem Flüssiggas-Sachkundigen zu
    wiederholen. Diese Prüfung ist auf
    der Prüfbescheinigung nach DGVW
    G 607 und EN 1949 zu bestätigen.
    Verantwortlich für die termingemäße
    Veranlassung der Überprüfung ist der
    Betreiber.
    Sicherheitsgasregler und Schläuche
    nach spätestens 10 Jahren ersetzen!

    10-1



  • Page 84

    Zum Schmieren und Ölen gilt
    • Alle 2000 bis 3000 Fahrkilometer die Schwinghebellagerungen am Drehstabfederachskörper schmieren.
    • Lagerstellen am Gehäuse der Auflaufeinrichtung schmieren.
    • Bewegliche Teile wie Bolzen und Gelenkstellen ölen.
    • Alle 5000 Fahrkilometer die Gleitstellen der
    Auflaufeinrichtung schmieren.
    • Das Lüftspiel der Lagerstellen für die Schubstange von Zeit zu Zeit überprüfen.
    • Sämtliche Gleit- und Lagerteile in regelmäßigen Abständen von Schmutz befreien und
    ölen.

    10.2 Lüften
    Eine ausreichende Be- und Entlüftung des Wageninneren ist für ein behagliches Raumklima
    unerläßlich. Zusätzlich werden Korrosionsschäden durch Schwitzwasser vermieden.

    Schwitzwasser bildet sich durch
    - geringes Raumvolumen.
    - Atmung und Körperausdünstungen der Insassen.
    - Hereintragen feuchter Kleidung.
    - Betrieb des Gaskochers.
    Zur Vermeidung von Schäden durch
    Schwitzwasserbildung für ausreichenden Luftaustausch sorgen!

    10.3 Pflege

    Außenreinigung
    Das Fahrzeug sollte nicht öfter als nötig gewaschen werden.
    Das Fahrzeug nur an den speziell
    dafür vorgesehen Waschplätzen
    waschen.
    Reinigungsmittel möglichst sparsam
    verwenden. Aggressive Mittel wie
    z.B. Felgenreiniger belasten unsere
    Umwelt.
    Keine lösungsmittelhaltigen Reinigungsmittel benutzen

    10-2



  • Page 85

    Für die Außenreinigung gilt
    • Fahrzeug mit schwachem Wasserstrahl abspülen.
    • Fahrzeug mit weichem Schwamm und handelsüblicher Schampoolösung abwaschen.
    Den Schwamm dabei oft spülen.
    • Danach mit reichlich Wasser abspülen.
    • Fahrzeug mit Wildleder abtrocknen.
    • Nach der Wagenwäsche das Fahrzeug zur
    völligen Trocknung noch einige Zeit im Freien
    stehenlassen.
    Scheinwerfer-Leuchteinfassungen
    gründlich abtrocknen, da sich dort
    leicht Wasser ansammelt.

    Zum Wachsen der Oberflächen gilt
    • Die Lackoberflächen gelegentlich mit Wachs
    nachbehandeln. Dabei die Anwendungshinweise der Wachshersteller beachten. Wir
    empfehlen Produkte der Hersteller VALMA,
    Turtle, Flash und System.

    Zum Polieren der Oberflächen gilt
    • In Ausnahmefällen angewitterte Lackoberflächen mit Poliermittel aufarbeiten. Wir empfehlen lösungsmittelfreie Polierpaste.
    Polierarbeiten nur in Sonderfällen
    und nicht zu häufig durchführen, da
    bei der Politur die oberste Schicht
    des Lackes entfernt wird. Bei häufigem Polieren erscheint daher eine
    Abnutzung.

    Zur Teer- und Harzverschmutzung gilt
    • Teer- und Harzablagerungen sowie andere
    organische Verschmutzungen mit Waschbenzin oder Spiritus entfernen.
    Keine aggressiven Lösungsmittel,
    wie ester- oder ketonhaltige Produkte
    verwenden.

    Bei Beschädigungen gilt
    • Beschädigungen unverzüglich reparieren, um
    weitere Schäden durch Korrosion zu vermeiden. Hierzu nehmen Sie bitte die Hilfe Ihres
    Hobby-Vertragshändlers in Anspruch.

    10-3



  • Page 86

    Fenster und Türen
    Für die Pflege gilt
    • Tür- und Fenstergummis leicht mit Talkum
    einreiben.
    • Acrylglasfensterscheiben nur mit einem sauberen Schwamm und einem weichen Tuch
    naß reinigen. Durch trockene Reinigung
    können die Scheiben verkratzen.
    Keine scharfen und aggressiven
    Waschmittel verwenden, die Weichmacher oder Lösungsmittel enthalten!
    Talkum ist in Fachgeschäften für Autozubehör erhältlich.

    Innenreinigung
    Für Sitz-, Polsterbezüge und Gardienen gilt
    • Sitzbezüge mit einer weichen Bürste oder
    einem Staubsauger reinigen.
    • Stark verschmutzte Polsterbezüge und Gardinen reinigen lassen, nicht selber waschen!
    • Falls erforderlich, vorsichtig mit dem Schaum
    eines Feinwaschmittels reinigen.

    Für den Teppichboden gilt
    • Mit Staubsauger oder Bürste reinigen.
    • Falls erforderlich mit Teppichschaum behandeln oder schamponieren.

    Für Möbelflächen gilt
    • Holzmöbelfronten mit einem feuchten Tuch
    oder Schwamm reinigen.
    • Mit staubfreiem weichem Tuch trockenreiben.
    • Milde Möbelpflegemittel verwenden.
    Kein Scheuermittel oder Intensivmöbelpflegemittel verwenden, da
    diese die Oberfläche zerkratzen
    können!

    Für den Toilettenraum gilt
    • Mit neutraler Flüssigseife und nichtscheuerndem Tuch reinigen.
    Auch im Toilettenraum keine Scheuermittel verwenden!
    10-4



  • Page 87

    Für die Emaille-Spüle gilt
    • Emaille-Spüle mit haushaltsüblichen Mitteln
    reinigen.

    Zubehörteile
    Für die Pflege gilt
    • Kunststoffteile (z.B. Stoßstangen, Schürzen)
    mit bis zu 60 ºC warmem Wasser und mildem
    Haushaltsreiniger reinigen.
    • Fettige oder ölige Oberflächen mit Spiritus
    reinigen.
    • Bei Bedarf Türscharniere und Hubstützen
    einfetten.
    • Frischwasserleitungen, Frischwassertank und
    Abwassertank jährlich reinigen.
    Keine Scheuermittel verwenden,
    da diese die Oberfläche zerkratzen
    können!

    10.4 Winterbetrieb

    Nach Abschluß der Pflegearbeiten
    alle Sprühdosen mit Reinigungsoder Pflegemitteln aus dem Fahrzeug entfernen! Ansonsten besteht
    bei Temperaturen über 50 ºC Explosionsgefahr!

    Vorbereitung
    Durch die gesamte Fahrzeugkonzeptionierung
    (Alu Sandwich-Aufbau mit Isolierfenstern) ist Ihr
    Wohnwagen wintertauglich.
    Achtung: Für den Bereich Wintercamping empfehlen wir Ihren Wohnwagen nach Ihrem persönlichen Empfinden zu optimieren.
    Ihr zuständiger Vertragshändler berät Sie gern.

    Zur Vorbereitung gilt
    • Fahrzeug auf Lack- und Rostschäden überprüfen. Schäden ggf. ausbessern.
    • Sicherstellen, daß kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftung und in die Heizung eindringen kann.
    • Die Metallteile des Unterbodens mit einem
    Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
    • Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel
    konservieren.
    10-5



  • Page 88

    Winterbetrieb
    Im Winterbetrieb ensteht durch das Bewohnen
    des Fahrzeuges bei niedrigen Temperaturen
    Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität
    zu gewährleisten und Schäden am Fahrzeug
    durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine
    ausreichende Belüftung sehr wichtig.

    Für die Belüftung gilt
    • In der Aufheizphase des Fahrzeuges die
    Heizung auf höchste Stellung bringen und
    Deckenschränke, Gardinen sowie Rollos
    öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und
    Entlüftung erreicht.
    • Nur mit eingeschalteter Umluftanlage heizen.
    • Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.
    Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.

    Frostschutzmaßnahmen
    Bei ausreichender Beheizung des Innenraumes
    ist ein Einfrieren des Frischwassertanks, der
    Wasserleitungen und des Warmwasserboilers
    nicht zu erwarten. Frischwasser erst nach Beheizung des Fahrzeuges auffüllen.
    Allerdings empfehlen wir bei niedrigen Außentemperaturen, eine zusätzliche Tankheizung einzusetzen. Ihr Vertragshändler zeigt Ihnen hierzu
    mehrere Möglichkeiten auf. (kein Lieferumfang)

    Für den Abwassertank gilt
    • Bei tieferen Temperaturen dem Abwasser
    Frostschutzmittel oder Kochsalz beimengen.
    • Abwasser auserhalb des Fahrzeugs auffangen.
    • Auslauf des Abwassertanks geöffnet halten.

    10-6



  • Page 89

    Nach Abschluß der Wintersaison
    Für die Pflege gilt
    • Gründliche Unterwagenwäsche durchführen.
    Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
    Das Fahrzeug nur an den speziell
    dafür vorgesehen Waschplätzen
    waschen.
    Reinigungsmittel möglichst sparsam
    verwenden. Aggressive Mittel wie
    z.B. Felgenreiniger belasten unsere
    Umwelt.

    Winterfest machen
    Allgemein gilt
    • Den Wohnwagen nur dann in einem geschlossenen Raum stehen lassen wenn dieser
    trocken und gut zu belüften ist. Ansonsten
    den Wohnwagen besser im Freien abstellen.
    Für die Inneneinrichtung gilt
    • Kühlschrank entleeren und reinigen. Kühlschranktür geöffnet lassen.
    • Stauräume und Schränke zwecks Lüftung
    geöffnet lassen.
    • Polster und Matratzen so aufstellen, daß sie
    nicht mit Kondenswasser in Berührung kommen.
    • Falls erforderlich, Wohnwagen durchheizen,
    um Schimmel durch Kondensfeuchtigkeit zu
    vermeiden.
    • Mit 3 kg Kochsalz in einer Schüssel das Fahrzeuginnere trockenhalten. Das Salznimmt die
    Feuchtigkeit auf. Es sollte öfter gewechselt
    werden.
    • Batterien abklemmen, idealerweise ausbauen
    und ca. einmal monatlich den Ladezustand
    prüfen, ggf. nachladen.

    10-7



  • Page 90

    Für den Außenaufbau gilt
    • Stützen herunterdrehen und danach Räder
    und Achsen etwas entlasten.
    • Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel
    konservieren.
    • Die Metallteile des Unterboden mit einem
    Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
    • Abdeckplanen mit Zwischenraum auflegen,
    damit die Lüftung nicht behindert wird.
    • Die Zwangsbelüftung geöffnet lassen.
    • Den Wohnwagen alle drei bis vier Wochen
    gründlich lüften.

    Für Behältnisse gilt
    • Frischwassertank mittels Pumpe, ggf. Ablaßstopfen, entleeren und säubern.
    • Abwassertank entleeren und säubern.
    • WC-Tank entleeren und säubern.
    • Warmwasserboiler vollständig entleeren. Dazu
    schalter für Frischwasserpumpe im BordControl-Center auf „AUS“ schalten und alle
    Wasserhähne öffnen.
    • Sicherstellen das kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftung und in die Heizung eindringen kann.
    Beachten Sie auch die Hinweise und
    Bedienungsanleitungen der Einbaugerätehersteller.

    10-8



  • Page 91

    11

    Entsorgung und Umweltschutz

    11.1 Umwelt und mobiles Reisen
    Umweltgerechte Nutzung
    Reisemobilisten und Wohnwagenfahrer tragen
    naturgemäß eine besondere Verantwortung für
    die Umwelt. Deshalb sollte die Nutzung des
    Mobils immer umweltschonend erfolgen.

    Für die umweltgerechte Nutzung gilt
    • Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
    • Abwasser, Fäkalien und Abfälle ordnungsgemäß entsorgen.
    • Vorbildlich handeln, damit Reisemobil- und
    Wohnwagenfahrer nicht generell als Umweltsünder abgestempelt werden können.

    Für Abwasser gilt
    • Abwässer an Bord nur in eingebauten Abwassertanks oder notfalls in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln!
    • Abwasser niemals ins Grüne oder in Gullys
    ablassen! Straßenentwässerungen laufen
    meist nicht über Kläranlagen.
    • Abwassertank so oft wie möglich entleeren,
    auch wenn er nicht vollständig gefüllt ist
    (Hygiene). Abwassertank nach Möglichkeit bei
    jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
    Entleeren Sie Ihren Abwassertank
    nur an den extra dafür vorgesehenen
    Entsorgungsstellen, jedoch niemals
    in der freien Natur! Entsorgungsstationen bestehen in der Regel an Autobahn-Rastanlagen, Campingplätzen oder Tankstellen

    11-1



  • Page 92

    Für Fäkalien gilt
    • In den Fäkalientank nur zugelassene Sanitärmittel hineingeben.
    Durch Installation eines Aktivkohlefiltersystems (Zubehörhandel) kann die
    Verwendung von Sanitärflüssigkeit
    ggf. vermieden werden!
    Sanitärflüssigkeit sehr sparsam dosieren. Eine Überdosierung ist kein
    Garant zur Verhinderung eventueller
    Geruchsbildung!

    Entsorgung
    • Fäkalientank nie zu voll werden lassen. Spätestens, wenn die Füllstandsanzeige
    aufleuchtet, den Tank unverzüglich entleeren.
    • Fäkalien niemals in Gullys ablassen! Straßenentwässerungen laufen meist nicht über
    Kläranlagen.
    Fäkalientank nur an den extra dafür
    vorgesehenen Entsorgungsstellen
    entleeren, jedoch niemals in der
    freien Natur!

    Für Abfälle gilt
    • Müll trennen und recycelbare Stoffe der Wiederverwertung zuführen.
    • Abfallbehälter möglichst oft in den dafür vorgesehenen Tonnen oder Container entleeren. So
    werden unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermieden.

    Für Rastplätze gilt
    • Rastplätze immer in sauberem Zustand verlassen, auch wenn der Schmutz von anderen stammen sollte.
    Ein schonender Umgang mit der Umwelt geschieht nicht nur im Interesse
    der Natur, sondern auch im Interesse
    aller Reisemobil und Wohnwagenfahrer!

    11-2



  • Page 93

    12

    Technische Daten

    12.1 Reifenfülldruckwerte
    Reifengröße

    Luftdruck in bar

    155 R 13 C
    185 R 14 8PR
    195/70 R15C
    175/70 R13
    195/70 R14

    4,5
    4,5
    4,5
    3,0
    3,0



    12.2
    Gewichte nach EN 1645-2
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    Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere
    und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeuges notwendig sind.
    Dazu gehören die Massen von:
    - den zu 100 % gefüllten Flüssiggasflaschen
    - dem zu 100 % gefüllten Frischwassertank
    - dem zu 100 % gefüllten Warmwassererhitzer
    - dem zu 100 % gefülltem Toilettenspültank
    - und einer Anschlussleitung für Niederspannung (Kabeltrommel)
    Die Masse im fahrbereiten Zustand entspricht der Masse des leeren Fahrzeuges zuzüglich der
    Grundausstattung.
    2)

    Die Zuladung gem. EN 1645-2 entspricht der Differenz aus „technisch zulässiger Gesamtmasse“
    und der „Masse im fahrbereiten Zustand“. Dieser Wert muss die Massen für Zusatzausstattungen
    und persönliche Ausrüstungen berücksichtigen.
    3)

    12.3 Grundausstattung
    400 - 500

    a) Flüssiggasversorgung

    Anzahl der 11 kg Gasflaschen:
    Gewicht einer Alu-Gasflasche:
    Gewicht einer 11 kg Gasflasche (100%):

    500 - 760

    2
    5,5
    11

    2
    5,5
    11

    kg
    kg
    kg

    gesamt:

    33

    33

    kg

    22 l Frischwasserrollentank (100%):
    50 l Frischwasserfesttank (100%):
    15 l Toiletten-Spültank (100%):
    5 l Truma-Therme (100%):

    22
    -15
    5

    -50
    15
    5

    kg
    kg
    kg
    kg

    gesamt:

    42

    70

    kg

    4

    4

    kg

    107

    kg

    b) Flüssigkeiten

    c) Stromversorgung
    Anschlussleitung für Niederspannung:

    Grundausstattung gesamt: 79

    12-3



  • Page 96

    12.4 Beleuchtung
    Position
    außen
    außen
    außen
    außen
    außen
    außen
    außen
    außen
    außen

    12V-Fahrzeugbeleuchtung
    Beschreibung
    Volt
    Blinker links
    12
    Blinker rechts
    12
    Standlicht
    12
    Bremslicht
    12
    Nummernschild
    12
    Umrißleuchte
    12
    Begrenzungsleuchte
    12
    Seitenmarkierung
    12
    3. Bremsleuchte
    12

    Watt
    21
    21
    5
    21
    5
    3
    3
    3
    -

    12V-Innenbeleuchtung
    Lampe
    Leuchtmittel
    Deckenleuchte rund, grau
    1 x 21W
    Deckenleuchte rund, grau
    1 x 21W
    Deckenleuchte 12V Halogen
    3 x 10W
    Panorama Dachhaube Ober4 x 5W
    und Unterteil
    Kleiderschrankleuchte
    1 x 5W
    Kinderbettlampe
    1 x 21W
    Waschraumlampe
    3 x 10W
    Eckleuchte
    2 x 10W
    Küchenlampe silber 12V
    3 x 21W
    Küchenlampe silber 230/12V
    1 x 21W
    Einbauspot 1980/12H/G/Chrom
    1 x 10W
    Einbauspot mit Glocke
    1 x 10W
    Einbauspot silber
    1 x 5W
    Spot
    1 x 10W
    Leuchtenaufhängung silber
    1 x 21W
    Leuchtenaufhängung Erle
    1 x 21W
    Indirekte Beleuchtung 3 x B9
    3 x 4W
    Indirekte Beleuchtung 5 x B9
    5 x 4W
    Indirekte Beleuchtung 6 x B9
    6 x 4W
    Indirekte Beleuchtung 7 x B9
    7 x 4W
    Indirekte Beleuchtung 7 x B9
    7 x 4W
    Indirekte Beleuchtung 10 x B9
    10 x 4W
    Einstiegsleuchte
    2x10W
    230 V Innenbeleuchtung
    Lampe
    Leuchtmittel
    Deckenleuchte
    3 x 15W
    Deckenleuchte rund, grau
    1 x 25W
    Deckenleuchte rund, grau
    1 x 25W
    Deckenleuchte rund, grau (GB)
    1 x 40W
    Kinderbettlampe
    1 x 25W
    Küchenlampe silber
    2 x 25W
    Küchenlampe silber (GB)
    2 x 25W
    Küchenlampe silber 230/12V
    2 x 25W
    Spot 1934 / mattsilber
    1 x 30W
    Leuchtenaufhängung Erle
    1 x 40W
    Leuchtenaufhängung silber
    1 x 40W
    12-4



  • Page 97

    A

    Aankoppelen/Afkoppelen 01-3
    Aansluitschema binnen 05-9
    Aansluitschema buiten 05-10
    Achteruitrijden 01-9
    Achterwandladder 04-5
    Afsluitkranen
    Inbouwpositie van de 08-3
    Afvalwatertank 07-2

    Banden 03-1
    Bandenspanning 03-1
    Bandenreparatieset 01-11
    Band /wiel verwisselen 03-3
    Basisuitrusting 02-3
    Batterijen van de ontstekingsautomaat vervangen
    08-5
    Bedombouw 06-9
    Belading 01-7, 02-3
    Bijlading conform EN 1645-2 02-4
    Brandbestrijding 01-11
    Brandblusser 01-10
    Buitencontactdoos 04-4
    Buitenspiegel 04-5

    C

    Caravanborging 01-15
    Caravansleutels 04-3
    Controle van de gasinstallatie 08-1

    Dakluik 06-7
    Daklast 01-8
    Dakreling 04-5
    Definitie van de massa’s 02-3
    Deuren
    Onderhoud 10-4
    openen en sluiten 06-1
    Deuren en kleppen
    binnen 06-2

    H

    Hoofdinspectie 01-1
    Hulpspiegels 04-5

    Toegangsdeur 04-3
    binnen 06-1

    [==> T]

    Deurbovendeel 06-1
    Insectenhor 06-5

    [==> D]

    K

    Keuze opstelplaats 01-15
    Kinderbedden 06-10
    Kleppen
    openen en sluiten 06-1
    Koelkast 04-2, 08-7
    Kooktoestel 08-11

    [==> K]

    [==> V]
    230V-voeding 08-7
    [==> V]
    Gasvoeding 08-8
    [==> G]
    Gebruik 08-9 [==> G]
    Vriesvak 08-10 [==> V]
    12V-voeding 08-7

    L

    Lampen
    Halogeenlampen vervangen 057
    Leeggewicht 02-3
    Lichtschakelaars 06-3

    [==> H]

    M

    Massa in rijklare toestand 02-3
    Maximumsnelheid 01-13
    Milieutip

    F

    Functie

    Gas 08-1
    Gasflessenkast 08-3
    Gasinstallatie
    Controle 10-1

    [==> K]

    Kofferruimteklep 04-3

    D

    G

    Kunstmatige ventilatie 04-1

    I

    B

    Voedingseenheid 05-3

    Gaskastklep 04-4
    Gebruik van het kooktoestel 08-1
    Gebruik ‘s winters 10-5

    [==> V]

    Filtersysteem met actieve kool 11-2 [==>
    Fecaliën verwijderen 11-1
    Ontsmettingsvloeistof 11-2

    F]

    [==> F]

    [==> O]
    N

    Netaansluiting 05-3
    Nooduitrusting 01-10

    Ix-1



  • Page 98

    O

    Oliën 02-1, 10-1
    Onderhoud 01-5, 10-2
    Ontsmettingsvloeistof 11-2
    Ontstekingsautomaat 08-5
    Batterijen vervangen 08-5

    Ix-2

    [==> B]

    Oploopreminrichting 03-6
    Oven 05-6
    Extra uitrusting 02-4

    [==> E]
    P

    Parkeerrem 03-5
    Profieldiepte 03-2

    W
    Gevarendriehoek 01-10

    R

    Toilet met waterspoeling 07-3
    Watervoorziening 07-1

    Rangeren 01-8
    Regelaars 08-1
    Remmen 01-8
    Rijden 01-9
    Rijden van bochten 01-10
    Rijgeluiden 01-5

    Z

    Zitbank 06-9
    Zonwering-rolgordijn 06-5

    S

    Schoonwatertank 07-2
    Service 10-1
    Servicecenter 05-2
    Smeren 02-1, 10-1

    T

    Technisch toelaatbare totaalmassa 02-3
    Technische gegevens
    Bandenspanning 12-1
    Gewichten 12-1, 12-4

    [==> B]
    [==> G]

    Thermo-dakvenster 06-8
    Toebehoren 09-1
    Toelating 01-1
    Toiletklep 04-4
    Combinatie parkeren 03-6
    Truma-boiler 07-8
    Truma-ventilator 05-5

    U

    Uitdraaisteunen 02-5

    V

    Veiligheidsinstructies 05-1

    Ix-2

    Velgen 03-2
    Venster
    Uitzetvenster 06-5
    Vensters
    Onderhoud 10-4
    Ventielen 08-1, 08-3
    Ventileren 10-2
    Verbanddoos 01-10
    Verbrandingsgasafvoer 08-2
    Verlichting 12-4
    Verwarming 04-2, 08-4
    Voeding 05-2
    Vriesvak 08-10

    [==> C]

    [==> G]
    [==> T]






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